Zum Jahresende läuft die Brennelementesteuer für die AKW-Betreiber aus. Wenn sie nicht verlängert wird, drohen dem Bundeshaushalt bis 2022 Steuerausfälle von bis zu 5,8 Milliarden Euro, wie eine Kurzanalyse des FÖS im Auftrag des Ökostromanbieters zeigt. Für die AKW-Betreiber winken zudem noch Zusatzgewinne in Milliardenhöhe, die auch der BUND massiv kritisiert.
Zu den wichtigsten Bedrohungen der heutigen Energiesysteme gehören nach Ansicht des World Energy Council neben extremen Wetterlagen und Cyber-Angriffen auch die gegenseitige Abhängigkeit der Energie-, Wasser- und Nahrungsmittelversorgung.
Auch Ende August verfügten die Netzbetreiber weiterhin über einen kräftigen Überschuss auf dem EEG-Konto, von dem die Vergütungen für die Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen gezahlt werden.
Nach Trina Solar will auch der mittlerweile größte chinesische Konkurrent künftig nicht mehr der Mindestimportpreis-Regelung unterliegen. Die EU-Kommission hatte in der Vergangenheit bereits etwa ein Dutzend chinesische Produzenten wegen diverser Verstöße aus dem Undertaking ausgeschlossen.
Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 2,8 Gigawatt und sollen in 12 verschiedenen Provinzen des Landes gebaut werden. Der Anteil für Photovoltaik liegt aber nur bei 300 Megawatt bei der Ausschreibung, deren Sieger im Oktober bekanntgegeben werden.
Interview: In den vergangenen Jahren haben immer mehr Photovoltaik-Anlagenbetreiber auch Batteriespeicher installiert. Hans Urban, langjähriger Prokurist und mittlerweile freier Berater der Schletter-Gruppe, führt das auch auf unseren Urinstinkt zurück – nach dem die Menschen Jäger und Sammler sind. Mit der Koppelung von Elektroautos lässt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom noch weiter steigern, wie Urban an seinem eigenen Beispiel im pv magazine-Interview zeigt. Die Elektromobilität hat aus seiner Sicht das Potenzial, die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland wieder anzukurbeln.
Nach einer Studie im Auftrag von Lichtblick und dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft sind die Garantiezinsen für Strom- und Gasnetzbetreiber deutlich zu hoch angesetzt. In den kommenden Jahren könnten Verbraucher bei einer Anpassung um sechs Milliarden Euro entlastet werden. Der notwendige Netzausbau wäre dadurch nicht gefährdet.
Derzeit laufen noch die Konsultationen zu dem endgültigen Konzept. Im kommenden Jahr wird es dann aber wohl ein Register geben, in dem alle Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen des Strom- und Gasmarktes erfasst werden, inklusive der in Deutschland installierten Speichersysteme.
Für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der batterieelektrischen Elektromobilität können ab sofort Fördermittel beantragt werden. Jährlich 30 Millionen Euro stehen für die Projekte zur Verfügung.
Das bayerische Photovoltaik-Systemhaus konnte sich einige Zuschläge bei der Ausschreibung im April für Solarparks auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten sichern. Das erste Projekt wird nun umgesetzt.