Das Fazit der Tester: Es gibt guten Versicherungsschutz für Photovoltaik-Anlagen in Privathaushalten für weniger als 100 Euro jährlich. Stiftung Warentest hat dafür zwei Varianten untersucht – einerseits die Versicherung über einen Zusatz zu einer bestehenden Wohngebäudeversicherung, andererseits über einen separaten Vertrag bei einem anderen Anbieter.
Nach der beihilferechtlichen Prüfung hat Brüssel für drei französische Förderregelungen für Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen grünes Licht gegeben. Es sollen zusätzlich 2,6 Gigawatt Photovoltaik-Anlagen in Frankreich entwickelt werden.
Erstmals sollten Photovoltaik-Dachanlagen ab 750 Kilowatt in der Ausschreibung mit Freiflächenanlagen konkurrieren. Das Hintergrundpapier der Bundesnetzagentur zeigt jedoch, dass es keine entsprechenden Gebote gab. Auch Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerland in benachteiligten Gebieten kamen nicht zum Zug, der die Bundesländer erst noch die entsprechende Länderöffnungsklausel des EEG 2017 mit eigenen Verordnungen umsetzen müssen.
In einer Entschließung spricht sich die Länderkammer für die Entwicklung und den Ausbau weiterer Stromspeicher, insbesondere elektrischer Energiespeicher aus. Sie nimmt Bezug auf die Beschlüsse zum Strommarktgesetz, als der Bundesrat bereits dringenden Handlungsbedarf in diesem Feld anmerkte.
In einer Sondersitzung des für die neue Norm zuständigen Arbeitskreises der DKE zeichnete sich ab, dass die Einspeisung von Stecker-Solar-Geräte künftig in gemischten Stromkreisen möglich sein wird. Eine Bagatellgrenze für Photovoltaik-Balkonmodule ist noch in der Diskussion.
16 Prozent der Befragten gaben an, dass eine eigene Stromproduktion bei der Wahl einer Immobilie besonders wichtig ist. Energiethemen gewinnen auch im Jahr 2016 weiter an Bedeutung.
Im Januar wuchs das Plus auf dem Konto der Übertragungsnetzbetreiber auf mehr als 3,5 Milliarden Euro an. Ungünstige Wetterbedingungen führten zu den derzeit stark diskutierten Dunkelflauten. Während der BDEW dies nutzt, um zusätzliche Vergütungen für konventionelle Kraftwerke zu erbringen, glaubt das Fraunhofer-ISE daran, dass die Märkte Lösungen für diese Phasen finden werden.
Die Spekulationen über eine Verkürzung der vorgeschlagenen Anti-Dumping-Maßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller auf 18 Monate bestätigten sich. Zudem ist ein absehrbares Auslaufen der Schutzmaßnahmen geplant, doch die konkrete Ausgestaltung wird nun noch mit den Mitgliedsstaaten verhandelt.
Die Brüsseler Kommission und Mitgliedsstaaten ringen derzeit um einen Kompromiss bei den Anti-Dumping-Maßnahmen für chinesische Photovoltaik-Hersteller. Nach einer Reuters-Meldung ist nun wohl eine kürzere Laufzeit im Gespräch. Die Mitgliedsunternehmen von EU Prosun sehen eine weitere Verkürzung der Laufzeiten äußerst kritisch und wenden sich daher an EU-Kommissionspräsidenten Juncker, an den ursprünglichen Plänen festzuhalten.
Eine neue Ausschreibung für 50 Megawatt plus Speicher für französische Inseln zeigt deutlich den Willen der Regierung in Paris, Systemdienstleistungen und Eigenverbrauch zu stärken. Bis 2020 soll nach dem jüngsten Bericht von Clean Horizon die installierte Kapazität der Energiespeicher die 100 Megawatt-Grenze überschreiten.