Die Muttergesellschaft des Verteilnetzbetreibers besteht auf der Einschätzung, dass Kleinst-Photovoltaik-Anlagen gegen gültige Sicherheitsvorschriften verstoßen und daher nicht angeschlossen werden. Greenpeace Energy gibt sich gelassen und hält an seiner Lesart der Ergebnisse aus dem Verfahren vor der Bundesnetzagentur fest.
In einer Kleinen Anfrage will die Fraktion wissen, wie die Kontakte von Regierungsvertretern zu Unternehmen und Verbänden der fossilen und erneuerbaren Energiewirtschaft in der laufenden Legislaturperiode aussahen. Die Linke sorgt sich darum, dass Vertreter der Erneuerbaren-Branche anteilsmäßig weniger gehört werden, was sich etwa auf die vergangenen EEG-Reformen sowie die Erarbeitung des Klimaschutzplans ausgewirkt hat.
Zum Frühlingsbeginn kam die österreichische Photovoltaik-Branche in der Wirtschaftskammer Österreich zusammen. Diese wandte sich mit fünf Forderungen an die Politik, die die Photovoltaik-Nutzung in der Alpenrepublik wesentlich erleichtern und beschleunigen sollen.
Nach der veröffentlichten Regelung will die Politik an der direkten Vergütung für Photovoltaik-Mieterstrom festhalten. Die Förderung soll auf jährlich 500 Megawatt beschränkt bleiben und für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowatt Leistung gezahlt werden.
In diesem Jahr findet zum dritten Mal der hochrangig besetzte Berlin Energy Transition Dialogue statt. Dort stellten IEA und IRENA ihre Studienergebnisse vor. Im Auftrag der Bundesregierung sollten sie Szenarien erarbeiten, wie das 2-Grad-Ziel weltweit erreicht werden kann.
Jetion Solar, Hareon Solar und GCL Technology hatten Brüssel im Oktober über den gewünschten Rückzug aus der Mindestimportpreisvereinbarung informiert. Die drei Unternehmen sowie Talesun Solar entließ Brüssel nun aus dem Undertaking.
Interview: Solarpower Europe wählte in der vergangenen Woche Christian Westermeier von Wacker Chemie zum neuen Präsidenten. pv magazine sprach mit dem scheidenden Präsidenten des Verbands, Oliver Schäfer, über die Gründe für seinen überraschenden Rückzug sowie seine Einschätzungen über die künftige Entwicklung des Photovoltaik- und Energiemarktes in Europa.
Noch liegen die offiziellen Statistiken nicht vor. Nach Schätzungen des Verbands Swissolar sind im vergangenen Jahr in dem Land Photovoltaik-Anlagen mit etwa 250 Megawatt neu installiert worden.
Neben Baden-Württemberg ist der Freistaat damit das zweite Bundesland, was von der Öffnungsklausel im EEG 2017 Gebrauch macht. Bei der nächsten Photovoltaik-Ausschreibung im Juni sind damit Zuschläge für Photovoltaik-Projekte auf Acker- und Grünflächen in Bayern möglich. Diese sollen auf 30 pro Jahr beschränkt bleiben.
Der Professor der HTW Berlin fordert erneut eine installierte Photovoltaik-Leistung von 400 Gigawatt in Deutschland, um eine umfassende Energiewende samt Sektorkopplung und Dekarbonisierung bis 2040 zu realisieren. Selbst mit dem von den Grünen vorgeschlagenen jährlichen Ausbauziel von fünf Gigawatt Photovoltaik wäre dies jedoch nicht zu erreichen. Die Branche muss selbst dafür sorgen, dass künftig ein Zubauziel von jährlich 15 Gigawatt neuer Photovoltaik-Leistung öffentlich kommunizierbar wird.