Der Versorger verlangt unter anderem einen höheren Mieterstromzuschlag. Zudem sollten Mieterstromprojekte mit mehreren, baulich voneinander getrennten Gebäuden rechtlich klarer definiert und bürokratische Hürden abgebaut werden
Bei Öl und Kohle haben Importe aus Russland heute nur einen geringen Anteil an den Gesamteinfuhren, meldet das Bundeswirtschaftsministerium. Auch bei Erdgas ist die Abhängigkeit zuletzt deutlich gesunken – aber immer noch hoch.
Seit dem 1. Mai müssen sechzig Prozent der für Solar geeigneten Dachfläche mit einer Photovoltaik- oder einer Solarthermie-Anlage belegt werden. Ab kommendem Jahr gilt diese Pflicht auch bei grundlegenden Dachsanierungen von Bestandsbauten.
Viele Photovoltaik-Anlagen aus den Ausschreibungen sind im März neu im Marktstammdatenregister verzeichnet worden. Photovoltaik-Anlagen, die nach dem EEG außerhalb von Ausschreibungen gefördert werden, machten fast 350 Megawatt des Zubaus aus und die förderfreien Kraftwerke gut 175 Megawatt.
Ein neues Förderprogramm unterstützt mit Darlehen die Frühphase von Projekten zur erneuerbaren Strom- oder Wärmeversorgung sowie Energieeffizienz in Quartieren oder Elektromobilität. In diesem Jahr stehen 500.000 Euro zur Verfügung.
Die Ausbauchancen für erneuerbare Energien sind in der Schweiz aktuell für die Photovoltaik am größten. Mit den Neuerungen, welche ab 1. Januar 2023 in der Schweiz gelten sollen, will die Schweizer Politik möglichst viel Zubau bei möglichst niedrigen Fördersätzen und geringem bürokratischen Aufwand erreichen. Der Fachverband Swissolar wirbt für landesweit einheitliche Regelungen.
Wärmepumpen spielen aktuell eine zentrale Rolle, wenn es um die Reduzierung der Erdgas-Abhängigkeit im Wärmesektor geht. Doch um den Markthochlauf anzukurbeln, braucht es politische Unterstützung, wie die To-Do-Liste des Bundesverbands für die Politik zeigt. Dazu zählen mehr Fachkräfte und vereinfachte Genehmigungsverfahren.
Das indische Unternehmen hat die Übernahmepläne der Börse in Mumbai als Ergebnis seiner jüngsten Aufsichtsratssitzung mitgeteilt. Zur Interfloat-Gruppe gehören die Glasmanufaktur Brandenburg in Tschernitz und die Interfloat Corporation in Liechtenstein.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Entwicklung des ersten digitalen Produktpasses auf europäischer Ebene, der sich speziell auf Traktionsbatterien von Elektrofahrzeugen bezieht. Zukünftig sollen weitere Produkte mit einem solchen Pass versehen werden. Hintergrund ist eine kommende EU-Batterie-Regulierung, die ab 2026 für alle neu angeschafften Batterien in Fahrzeugen, stationären Speichern und größeren Industriebatterien in Deutschland und Europa verpflichtend werden soll.
Das Förderprogramm läuft nach zweieinhalb Jahren nun planmäßig aus. Dem bayerischen Wirtschaftsministerium zufolge hat es den Bau von mehr als 700 Megawatt Photovoltaik-Leistung auf Bayerns Dächern unterstützt.