Beide Unternehmen wollen die Cadmiumtellurid-Technologie weiterentwickeln. Im Gegenzug für den Kauf erhält GE 1,75 Millionen Aktien des US-Photovoltaik-Herstellers und wird damit der größte Anteilseigner. Auch bei Photovoltaik-Wechselrichter wollen beide Unternehmen künftig zusammenarbeiten.
Das Photovoltaik-Unternehmen muss nun noch seine Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Mittwoch gewinnen, dann kann der Kapital- und Schuldenschnitt vollzogen werden. Eine Zustimmung gilt als sehr wahrscheinlich. Auch auf der zweiten Gläubigerversammlung gab es eine große Mehrheit für das Rettungspaket.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erhält von der Bank of Communications insgesamt 67 Millionen Euro an neuen Krediten. Dies geht zurück auf eine Anweisung des chinesischen Staatsrats im Juli, die heimische Solarindustrie mit Krediten zu unterstützen.
In 24 ausgewählten Baumärkten deutschlandweit sind die Photovoltaik-Anlagen von Hanwha Q-Cells zu kaufen. In dem Angebot inbegriffen sind die Kosten für die Energieberatung und Installation. Das Montagesystem für die 4,5-Kilowatt-Photovoltaik-Anlagen kommt von Schletter. Die Wechselrichter liefert Kostal.
Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Equipment sieht sich mit seinen Technologie für PERC-Solarzellen gut gerüstet. Vor allem Photovoltaik-Hersteller aus China sieht die Schmid Group als potenzielle Auftraggeber für seine Turnkey-Lösungen.
Solarhersteller aus Taiwan und Korea werden in Kürze in der Lage sein, die ausgehandelten Mindestpreise für chinesische Photovoltaik-Produkte in der Europäischen Union zu unterbieten. Dennoch werden Solarparks in Deutschland nach Analystenmeinung auch in Zukunft schwer zu realisieren sein.
Die Gläubiger der Schuldverschreibung 2011/2016 haben mit großer Mehrheit für den Kapital- und Schuldenschnitt gestimmt. Für die Umsetzung des Sanierungskonzepts braucht der Photovoltaik-Hersteller aber auch noch zwei weitere Absegnungen.
Die Anleihegläubiger und Aktionäre müssen über den geplanten Kapital- und Schuldenschnitt des Bonner Photovoltaik-Konzerns entscheiden. Zudem wird die EU-Kommission in Brüssel nun auch die vorläufigen Ergebnisse im von Solarworld angestoßenen Anti-Subventionsverfahren vorlegen.
Die Sondierungsgespräche zum Verkauf der US-Tochtergesellschaft von Gehrlicher Solar befinden sich nach Aussage des Insolvenzverwalters Oliver Schartl in einem „sehr fortgeschrittenen Stadium“. Für die deutsche Gehrlicher Solar AG werde die Möglichkeit eines Insolvenzplanverfahrens geprüft.
Die Marktposition des deutschen Photovoltaik-Herstellers, der seit rund einem Jahr zum südkoreanischen Mischkonzern Hanwha gehört, soll weiter gestärkt werden. Daher wechselt der bisherige Strategievorstand von Hanwha Solar One nun zu Hanwha Q-Cells.