Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat den größten Einzelauftrag in diesem Jahr erhalten. Die rund 800.000 Solarmodule sollen in verschiedenen Photovoltaik-Projekten in China zum Einsatz kommen.
Nach dem erfolgreichen Verkauf des Modulwerks in Wismar sieht nun der Insolvenzverwalter die Verfahren der Centrosolar Group, der Centrosolar AG und der Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH auf einem guten Weg. Insgesamt konnten bislang 168 Arbeitsplätze gerettet werden.
Der Energiekonzern bietet künftig auch kleinen und mittelständischen Unternehmen Pachtpakte für Photovoltaik-Dachanlagen an. Darin enthalten sind auch Wartungs- und Versicherungsleistungen. Die Photovoltaik-Anlagen sollen für den Eigenverbrauch für die Kunden optimiert werden. Die Laufzeit der Pachtverträge liegt zwischen acht und 18 Jahren. Nach 20 Jahren können die Kunden die Photovoltaik-Anlagen für einen symbolischen Euro erwerben.
Der Essener Energiekonzern macht vor allem die vielen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland für seine weiter rückläufigen Ergebnisse in der Kraftwerkssparte verantwortlich. Zugleich fordert RWE einen Dialog zum Thema Energiewende und ein Strommarktdesign in seinem Sinne. In der Braunkohle sieht die Führungsetage den besten Partner für die Erneuerbaren und hält weitere Belastungen für nicht verkraftbar.
Zum August will das Freiburger Photovoltaik-Unternehmen die Modulfertigung der insolventen Centrosolar-Sonnenstromfabrik übernehmen. Die derzeit 143 Mitarbeiter in Wismar will die Solar-Fabrik weiterbeschäftigen.
Insgesamt sind nach Mercom-Angaben im zweiten Quartal 6,3 Milliarden US-Dollar im Photovoltaik-Sektor weltweit investiert worden. Die Zahl der Beteiligungen und Übernahmen nahm im zweiten Quartal ab.
Der Photovoltaik-Zulieferer hatte bei Kleinanlegern Geld für seine Expansion eingesammelt. Nach der Insolvenz von Sic Processing muss das Landgericht Nürnberg-Fürth nun die Frage klären, inwiefern der ehemalige Geschäftsführer für den Prospekt haftbar zu machen ist. Ein Urteil gibt es noch nicht, auch wenn beide Seiten bereits die Entscheidung zu ihren Gunsten vorhersagen.
Mit neuen Übernahmen will das chinesische Photovoltaik-Unternehmen seine Marktposition wieder stärken. Auch in Europa positioniert sich Suntech nach der Übernahme durch Shunfeng wieder neu und macht mit eigenen Übernahmen und Abnahmeverträgen von sich reden.
Der Hersteller von Batteriesystemen setzt seinen Expansionskurs weiter fort. Mit der Slowakei ist die Sonnenbatterie nun auf fünf Märkten außerhalb Deutschlands vertreten.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat binnen elf Tagen 180.00 Euro eingesammelt. Damit ist die selbst gesteckte Obergrenze erreicht und das Crowdfunding geschlossen worden.