DZ-4 schließt erstes Crowdfunding ab

Die DZ-4 GmbH hat nach elf Tagen ihr Fundinglimit von 180.000 Euro erreicht. Das erste Crowdfunding, über das das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen einen Teil seiner Investitionssumme refinanzieren wollte, ist damit erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt hätten 143 Crowd-Investoren die 180.000 Euro finanziert, teilte DZ-4 nun mit. In einer Exklusivphase bot das Unternehmen zunächst den Mitgliedern des eigenen Netzwerks an, sich mit Beträgen zwischen 250 und 10.000 Euro zu beteiligen. Mit dem Erreichen der 100.000 Euro-Schwelle endete die Exklusivphase. Danach konnte sich jeder an der teilweisen Refinanzierung des Anlagenportfolios von DZ-4 beteiligen. Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen hatte dafür seine ersten 28 Photovoltaik-Anlagen, die Hälfte davon mit Speichersystemen, in einer Betriebsgesellschaft zusammengefasst. Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 468.000 Euro werde nun 180.000 Euro mit dem Crowdfunding-Darlehen abgedeckt. Das durchschnittliche Investment pro Kleinanleger habe bei 1.259 Euro gelegen, teilte DZ-4 mit.

Für das Unternehmen war das Crowdfunding auch eine Art Testlauf. Angesichts des Erfolgs wird es wohl nicht das letzte gewesen sein. „Mit dem Crowdfunding wurde nun zum ersten Mal ein kompletter DZ-4 Zyklus von Kundengewinnung über Anlagenvorfinanzierung, Anlagenerrichtung bis hin zur abschließenden Refinanzierung durchlaufen. Das ist sehr wichtig im Hinblick auf die Skalierung des Geschäftsmodells und das weitere Wachstum“, erklärte DZ-4-Gründer Tobias Schütt. Er kündigte auch direkt eine Wiederholung an. Auch der Mitgründer Florian Berghausen zeigte sich erfreut von dem Erfolg. Er lobt auch den starken Rückhalt aus dem eigenen Netzwerk für DZ-4.

Bereits in der Exklusivphase hatte DZ-4 über 61 Investoren etwa 100.000 Euro eingesammelt. Sie sollen eine Verzinsung von fünf Prozent auf ihre Investitionen erhalten. Die übrigen Crowdinvestoren erhalten 4,5 Prozent, wobei die Laufzeit zehn Jahre beträgt. Jährlich sollen 10 Prozent der Investitionssumme getilgt werden. Das Crowdfunding von DZ-4 lief über die Plattform Econeers. (Sandra Enkhardt)