Der starke Photovoltaik-Zubau bei Dachanlagen führt aufgrund des „atmenden Deckels“ zu einem stetigen Sinken der Einspeisevergütung. Dies macht den Betrieb von Photovoltaik-Dachanlagen ab 9 Kilowatt bei geringem Eigenverbrauch unwirtschaftlich. Eine 15-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage mit einem gekoppelten 15 Kilowattstunden Speicher bringt dagegen wieder eine leichte Rendite, wie die Bonner Analysten im Auftrag von E3/DC ermittelten.
Das Reallabor in der Lausitz soll die Entwicklung von Wasserstoff-Technologien voranbringen. Nun vereinbarten der Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe in Kooperation mit den Unternehmen Energiequelle GmbH und Enertrag sowie der Universität Rostock bis 2024 ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk am Industriestandort zu errichten. Es sollen ausschließlich erneuerbare Energien genutzt werden, weshalb Photovoltaik und Windkraft in der Region weiter ausgebaut werden müssen.
Mit dem neuen Gesetz wird sich die bisherige Förderlandschaft ändern. So wird es nur noch für neue Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung weiterhin einen festen Investitionszuschuss geben. Alle größeren Photovoltaik-Anlagen bekommen eine gleitende Marktprämie. Bei Speicher gilt künftig, Zuschüsse gibt es nur noch, wenn sie mit einer neuen Photovoltaik-Anlage oder zumindest der Erweiterung eines bestehenden Systems installiert werden.
Noch fehlen Maschinen zur Fertigung der Perowskit-Tandemsolarzellen bei dem Photovoltaik-Hersteller im Werk in Brandenburg an der Havel. Dennoch kündigte Oxford PV überraschend die Kooperation mit dem Turnkey-Maschinenlieferanten Meyer Burger auf. Der Schweizer Technologiekonzern, der mittlerweile selbst Heterojunction-Solarzellen und -Solarmodule in Deutschland produziert, prüft rechtliche Schritte.
Das Berliner Start-up bietet Photovoltaik-Dachanlagen zur Miete an und mit den neuen Mitteln sollen künftig auch Batteriespeicher dazu kommen. Das Refinanzierungsvolumen der DKB für Enpal erhöht sich damit auf 150 Millionen Euro.
Bislang ging der Münchner Konzern im ersten Halbjahr von einer moderaten Gewinnsteigerung aus. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen hob er die Prognose auf „erheblich“ an.
Interview: Mit ihrem Paket “Fit for 55” will die EU-Kommission ihre verschärften Klimaziele realisieren. Schon vor der Vorstellung der Pläne zog der CO2-Preis in Europe kräftig an. Wie diese Entwicklung weitergeht und welche Auswirkungen sie auf den Strommarkt in Deutschland und anderen europäischen Ländern hat, erklärt Lukas Bunsen, Head of Research, Central Europe von Aurora Energy Research.
Im vergangenen Jahr hat der europäische Photovoltaik-Verband ein Wachstum der weltweit neu installierten Photovoltaik-Leistung um 18 Prozent auf 138,2 Gigawatt. Bis 2025 könnten nach den Prognosen 1,8 Terawatt Photovoltaik installiert sein.
Die Berliner Forscher haben zwei Szenarien entwickelt, die zeigen, dass eine Vollversorgung durch Photovoltaik, Windkraft und andere Erneuerbare technisch möglich und ökonomisch effizient ist. Voraussetzung dafür wäre aber eine starke Beschleunigung des Ausbaus sowie ein Umdenken in der deutschen und europäischen Netzplanung.
Interview: Das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen hat ein neues Bonussystem entwickelt und sein Portal für die Intallationsbetriebe vereinfacht. Damit soll der Prozess von der Installation bis zur Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher deutlich beschleunigt werden, wie Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus erklärt. Zudem können sich die Installateure künftig für den Messstellenbetrieb zertifizieren lassen und Anlagen somit ohne Netzbetreiber in Betrieb nehmen.