Die Produktion der hocheffizienten Solarzellen in Bitterfeld-Wolfen und Solarmodule in Freiberg soll im ersten Halbjahr 2021 starten. Ein Ausbau auf fünf Gigawatt ist vom dem Schweizer Technologiekonzern bereits geplant.
Das österreichische Forschungsinstitut AIT will gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE und Forster Industrietechnik ein Konzept und einen Demonstrator entwickeln. Es geht darum, die Potenziale des Straßennetzes zur Nutzung der Photovoltaik zu heben, die bisher weitgehend brachliegen.
Die EU hat die lang erwartete Strategie zum Ausbau der Wasserstoffwirtschaft vorgelegt. Die Realisierung könnte in den nächsten 30 Jahren Investitionen von bis zu 470 Milliarden Euro freisetzen. Dies beinhaltet auch den Zubau von bis zu 120 Gigawatt Windkraft- und Photovoltaik-Kapazitäten, die für die Produktion des grünen Wasserstoffs benötigt werden.
Rund 13.500 Solarmodule werden für das 5-Megawatt-Photovoltaik-Projekt in den kommenden Monaten installiert. Das österreichische Unternehmen Kronospan sicherte sich zuvor einen Zuschlag in der letzten Photovoltaik-Ausschreibungsrunde für die bisher größte Dachanlage in Luxemburg.
Nach Ansicht der Berliner Forscher müssen bis 2030 die CO2-Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Das Energiesystem in Europa sollte bis 2040 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt werden. Die notwendigen Investitionen sind hoch, aber sie rechnen sich.
Bis Ende des vergangenen Jahres waren damit in der Alpenrepublik rund 1,7 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Nach Ansicht von PV Austria braucht es eine weitere Beschleunigung der neu installierten Anlagen, um bis 2030 das Ziel von 11 Gigawatt Photovoltaik und damit eine komplette Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zu erreichen.
Die Fertigstellung des Photovoltaik-Kraftwerks ist für das erste Quartal 2021 geplant. Der Stromabnahmevertrag hat eine Laufzeit von elf Jahren, wobei auch eine Direktvermarktungsklausel enthalten ist, da ein Teil des Solarparks über Zuschläge aus EEG-Ausschreibungen verfügt.
Die Deutsche Energie-Agentur, die Universität Köln und die Stiftung Umweltenergierecht sehen zur Gegenfinanzierung eine Verdopplung der Stromsteuer vor. Dies soll die bereits beschlossen Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket und dem Brennstoffemissionshandelsgesetz ergänzen. Die Strompreisentlastung für die Endverbraucher liegt mit dem Vorschlag bei etwa 4,5 Cent pro Kilowattstunde.
Dies zeigt die Datenbank „Smard“ der Bundesnetzagentur. Nach Angaben von Energy Charts des Fraunhofer ISE lag der Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. in der vergangenen Woche bei 61,6 Prozent.
Die Stadtmöbel auf ehemaligen Parkplatzflächen werden in der süddeutschen Universitätsstadt nun auch zur Erzeugung von Solarstrom genutzt. Das erste „Solar Parklet“ findet sich vor dem „Cafe Auszeit“.