Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In ihrem aktuellen World Energy Outlook geht die Internationale Energieagentur davon aus, dass vor allem die Erneuerbaren um Photovoltaik und Windkraft, aber auch Erdgas den steigenden Energiebedarf abdecken werden. Von der Politik wird abhängen, wohin die Reise konkret gehen wird.
Klimakonferenz-Gastgeber Marokko will seine Moscheen mit Photovoltaik energetisch sanieren. Deutsche Partner unterstützen das Projekt.
Nach zehn Jahren an der Spitze des Freiburger Forschungsinstituts wird Weber die Leitung zum Jahresende aus Altersgründen abgeben. Auf einem Abschiedssymposium in Freiburg ist nochmal sein wissenschaftliches und politisches Engagement für die Energiewende geehrt worden.
Zur Eröffnung des Forums Neue Energiewelt in Berlin ging der Wirtschaftsstaatssekretär auf die gegenwärtige und zukünftige Energiepolitik der Bundesregierung ein. Dabei lobte Baake die Ergebnisse bei den Photovoltaik-Ausschreibungen und den neuen Strommarktrechtsrahmen. Aufhorchen ließ die Teilnehmer aber eine andere Aussage von Rainer Baake.
Der aktuelle Preisindex von pv magazine und Büro F zeigt: Die Preise für Heimspeicher sind im letzten halben Jahr um bis zu sechs Prozent zurückgegangen. Der Durchschnittspreis für ein 6 Kilowattstunden-System liegt aktuell bei knapp 1.300 Euro pro Kilowattstunde. Bei einer der abgefragten Anlagengrößen ist das Preisniveau jedoch nahezu konstant geblieben.
Zwar hat die Internationale Energieagentur die Wachstumsprognosen für Photovoltaik und Windkraft erhöht. Die Energy Watch Group weist aber darauf hin, dass die Projektionen immer noch irreführend sind. So müsste der Zubau von Photovoltaik und Windkraft weltweit bereits seinen Zenit erreicht haben.
Die Preise für Solarmodule sind seit Beginn des zweiten Halbjahrs im Sinkflug, doch auf die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland hat sich dies im August noch nicht ausgewirkt. Der Zubau lag im August etwa auf dem Niveau des Vormonats bei gut 88 Megawatt. Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen bleiben bis zum Jahresende stabil.
Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein entschied nun, die Rückzahlungsforderung wegen der verspäteten Anmeldung der Photovoltaik-Anlage bei der Bundesnetzagentur ist rechtmäßig. Weitere Fälle sind bei dem Gericht anhängig. Nach einem Medienbericht will die Schlewig-Holstein Netz AG von 240 Betreibern insgesamt rund 3,8 Millionen Euro an Photovoltaik-Einspeisevergütung zurück.
Die massiven Überkapazitäten auf dem Photovoltaik-Weltmarkt haben einen neuen Preiskrieg ausgelöst. EU Prosun verweist darauf, dass dies erneut Jobs in der europäischen Solarindustrie kostet. Auf einem informellen Treffen werden die EU-Handelsminister am Freitag neben TTIP und CETA auch über die Modernisierung von Schutzmaßnahmen und Chinas möglichen Marktwirtschaftsstatus beraten.
Die Analysten von Roth Capital Partner und Bloomberg New Energy Finance erwarten für das zweite Halbjahr und 2017 eine deutlich schwächere Nachfrage gerade auf den größten Photovoltaik-Märkten weltweit. Angesichts des rasanten Ausbaus der Kapazitäten, vor allem der chinesischen Photovoltaik-Hersteller, droht ein Preisverfall, den es zuletzt 2011/2012 gab. In der Folge könnte es erneut zu einer erheblichen Marktbereinigung kommen.