Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Bei Frequenzschwankungen im Stromnetz sind baumartig aufgebaute Verteilernetze stabiler als engmaschige Verbundnetze. Das zeigt eine Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Bernd Engel von der TU Braunschweig sieht die Projektergebnisse eher kritisch.
Als Technologiepartner ist der deutsche Konzern mit einer Investition von zehn Millionen Euro in das Projekt eingestiegen. Siemens will zur Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette für die Northvolt-Fertigung beitragen und wird nach dem Produktionsstart Batterien aus der Produktion beziehen.
Die vollständige Befreiung von Netzentgelten, die Deutschland 2012 und 2013 bestimmten großen Stromverbrauchern gewährte, verstößt aus Sicht der Europäischen Kommission gegen EU-Beihilferegeln. Jetzt muss Deutschland die illegalen Beihilfen zurückfordern. Das Bundeswirtschaftsministerium geht jedoch nur von „sehr begrenzten Rückforderungen“ an die Unternehmen aus.
Nach Medienberichten erwägt das Bundeswirtschaftsministerium im Zuge einer Gesetzesreform den Einspeisevorrang für erneuerbare Energien abzuschaffen. Das Ministerium dementiert dies per Twitter. Erneuerbaren-Organisationen fordern, die vorrangige Einspeisung von Photovoltaik, Windkraft und Co. beizubehalten.
In einem Brief an EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker haben mehr als 250 Organisationen und Unternehmen aus den EU-Mitgliedsstaaten ein Auslaufen der geltenden Handelsbeschränkungen für chinesische Photovoltaik-Hersteller gefordert. Die derzeitige Regelung für die Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle sowie Mindestimportpreise für kristalline Modulen und Zellen aus China läuft bis zum 3. September.
Mehr als 30 deutsche Photovoltaik-Unternehmen und Forschungsinstitute fordern von der Politik eine industriepolitische Strategie, um die Solarindustrie in Deutschland zu erhalten. Dazu gehört nach Ansicht der Unterzeichner auch eine stärkere Kooperation mit Frankreich und Nachhaltigkeitskriterien bei den geplanten Sonderausschreibungen.
Goldgräberstimmung beobachtet die Unternehmensberatung Arthur D. Little zurzeit auf dem weltweiten Markt für Batterien. Treiber des wachsenden Speicherbedarfs sind vor allem die Elektromobilität und die erneuerbaren Energien.
Die Anforderungen des neuen Datenschutzrechts sind weniger schlimm, als von vielen befürchtet. Wirklich neu ist, dass das Thema Datenschutz endlich von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird – auch von jenseits des Atlantiks. Und wirklich gut ist, dass Datenschutz ein Wettbewerbsvorteil werden kann. Dies ist ein Verdienst der EU. Ausgangslage Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) droht hohe Bußgelder […]
Die Entwicklung und Herstellung von Batterien gilt als strategische Notwendigkeit für Europa. Die EU-Kommission hat daher einen Aktionsplan für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Batterie-Industrie in Europa vorgelegt.
Der Allgäuer Anbieter von Photovoltaik-Speichersystemen hat sich von Investoren, angeführt von Shell Venture, frisches Kapital gesichert. Mit den 60 Millionen Euro will Sonnen seine Wachstumspläne in Märkten wie den USA und Australien konsequent weiterverfolgen. Zudem gibt es künftig eine strategische Kooperation in einigen Bereichen mit Shell Ventures.