Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der Ministerrat hat den Entwurf des Landesenergieministeriums verabschiedet. Photovoltaik-Anlagen mit maximal 50 Megawatt dürfen somit jährlich 2019 bis 2021 auf ertragsschwachem und artenarmem Grünland gebaut werden.
Im kürzlich veröffentlichten World Energy Outlook geht von Internationale Energieagentur für die Jahre bis 2035 von einem stetigen Rückgang des globalen Photovoltaik-Zubau aus. Der niederländische Forscher Auke Hoekstra hat seine Grafik fortgeschrieben.
Der neue Bericht von Greenpeace und weiteren Umweltorganisationen zeigt, dass alle in der EU betriebenen Kohlekraftwerke für Gesundheitsschäden von mindestens 22 Milliarden Euro verantwortlich sind. Zwei Drittel davon entfallen auf zehn Energiekonzerne, darunter befinden sich neben RWE auch Uniper und Steag.
Ab 39 Euro kann sich jeder beteiligen und den Ökostrom zum Einkaufspreis nach Hause liefern lassen. Die Lichtblick-Ausgründung startet dafür ihr neues Produkt „change“ dazu und fast 10.000 Menschen haben sich in den ersten knapp zwei Wochen bereits beteiligt.
Mit Ausnahme von Japan haben sich die Stromgestehungskosten für Photovoltaik und Windkraft in allen großen Volkswirtschaften soweit reduziert, dass sie am wettbewerbsfähigsten sind. Im zweiten Halbjahr lagen sie für neue große Photovoltaik-Anlagen bei sechs US-Dollarcent pro Kilowattstunde, wie die Analysten schreiben.
Auch in der zweiten Runde kam kein Gebot für einen Windpark an Land zum Zug. Dafür wurden 36 Photovoltaik-Projekte mit 201 Megawatt bezuschlagt. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,27 Cent pro Kilowattstunde.
Interview: Die Modulhersteller in Europa kämpfen mehrheitlich ums Überleben. Doch sie werden gebraucht, damit die Photovoltaik-Technologie weiterentwickelt werden kann, sagt Gunter Erfurt, Chief Technology Officer der Meyer Burger Technology AG. Es geht allerdings nicht nur um die Forschung, sondern auch für die europäischen Maschinenbauer sind große Hersteller in Europa wichtig. Die EU muss Erfurt zufolge schnell handeln und passende industriepolitische Maßnahmen ergreifen. Das ist umso wichtiger, da die Solarenergie auch der Schlüssel zur die „Industrie 5.0“ ist.
Die Arbeitsgruppe Solarspeicher der HTW-Berlin hat von 16 Heimspeichersystemen den System Performance Index bestimmt. Der Index bewertet die Effizienz nach ihrem wirtschaftlichen Effekt. Die bei der Vorstellung der Studie anwesenden Experten beklagten, dass viele Hersteller noch nicht transparent sind.
Auch wenn das Ministerium die Zahlen für seine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei Photovoltaik-Dachanlagen nicht öffentlich macht, so liegen sie pv magazine nun dennoch vor. Es zeigt sich, dass die Sonderkürzung zum Jahreswechsel mit Systempreis- und Betriebskosten-Annahmen gerechnet wurde, die aus Sicht von Photovoltaik-Unternehmen unrealistisch sind.
Interview: Timon Gremmels erneuerte seine Kritik am Vorgehen des Koalitionspartners bei energiepolitischen Fragen. Die SPD will sich für einen Kompromiss einsetzen, sofern eine Überförderung bei Dachanlagen vorliegt, der an die Stelle der Sonderkürzung zum Jahreswechsel treten soll. Bei den Sonderausschreibungen will die Partei einen früheren Starttermin als den 1. September 2019 erreichen.