Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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„Wir haben nicht zu wenig Steuern, aber zu wenig Steuerung mit Blick auf den Klimaschutz“, erklärt Kramp-Karrenbauer. Die CDU-Vorsitzende will eine Abwrackprämie für Öl-Heizungen. Zu den Defiziten beim Ausbau der Photovoltaik- und Windenergie äußerte sie sich nicht.
In Holland wird der Energiekonzern für gut 60 Millionen Euro einen Windpark mit 22 Megawatt, eine Photovoltaik-Anlage mit 38 Megawatt und einen Batteriespeicher mit 12 Megawatt errichten und an einem Standort kombinieren. Das erste erneuerbare Vollhybrid-Kraftwerk soll auch eine Blaupause dafür sein, was ab 2020 in Deutschland ohne Förderung realisiert werden könnte. Vattenfall hat dabei besonders die deutschen Kohlereviere im Blick.
Der Berliner Think-Tank geht davon aus, dass sich der Strompreis nur um etwa ein Prozent erhöhen wird, wenn die Kohleverstromung bis 2030 um zwei Drittel zurückgefahren wird und die Erneuerbaren dann einen Anteil von 65 Prozent haben. Zudem dürfte Deutschland trotzdem weiter Stromexporteur bleiben.
Die Analysten gehen davon aus, dass die Einnahmen auf dem globalen Markt für Photovoltaik-Wechselrichter bis 2024 weiter sinken werden, auch wenn die Lieferungen voraussichtlich steigen werden. Die politischen Veränderungen in China haben den Preisdruck erhöht, was zu einer stärkeren Konsolidierung des Photovoltaik-Sektors beitragen wird.
Die Analysten von Wood Mackenzie erwarten eine Verfünffachung des europäischen Marktes auf eine installierte Speicherkapazität von 6,6 Gigawattstunden bis 2024. Deutschland als Vorreiter hat den Weg für einen größeren Einsatz privater Photovoltaik-Heimspeicher in Europa geebnet und Spanien könnte der nächste große Markt werden. Hierzulande wird die Wirtschaftlichkeit der Heimspeicher nach der Analyse im Jahr 2022 erreicht sein, in Italien bereits 2021.
Nach Angaben des BDEW sind im ersten Quartal 2019 die Windkraft-Anlagen mehr als in den Vormonaten abgeregelt worden. Greenpeace Energy hat einen neuen Elektrolyseur in Schleswig -Holstein unter Vertrag genommen, der den Überschuss eines angrenzenden Windparks direkt in grünen Wasserstoff wandeln soll.
Ende Oktober wird es voraussichtlich die erste mündliche Verhandlung in dem Fall geben. Drei Bauernfamilien und Greenpeace hatten im Frühjahr Klage eingereicht, da sie die Maßnahmen der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel gegen den Klimawandel für unzureichend halten.
Wenn die Photovoltaik-Anlagen aus der Solarförderung laufen, dürfen sie nach derzeitigen EEG-Recht nicht einfach so weiter einspeisen, sondern brauchen einen Abnehmer für ihren Solarstrom. Gerade Betreiber älterer EEG-Anlagen wünschen sich Informationen für die weitere Nutzung ihrer Systeme nach dem Ende der Förderung.
Für die zweite Jahreshälfte geht der Vorstand des hessischen Photovoltaik-Unternehmens wegen des hohen Auftragseingangs von einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung aus. Daher bestätigte der SMA-Vorstand die Prognose trotz rückläufigem Umsatz und Absatz in den ersten sechs Monaten 2019.
Auf einem Landesparteitag hat sich die Linkspartei in Berlin bereits im Mai für den Bau von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen auf den Gebäuden der Hauptstadt ausgesprochen. Anders als die Grünen fordern sie dies auch für größere Bestandsgebäude, allerdings nur wenn Mieter nicht zusätzlich finanziell belastet werden.