Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Photovoltaik-Supermacht hat bis Ende September nur 16 Gigawatt installiert, so Wang Bohua, Generalsekretär der China Photovoltaic Industry Association. Wenn es kein Zehn-Wochen-Wunder gibt, scheint der jährliche Photovoltaik-Zubau zum zweiten Mal in Folge einen starken Rückgang aufzuweisen.
Photovoltaik, Windenergie und andere regenerative Quellen haben in diesem Zeitraum in Deutschland insgesamt rund 183 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit die Kohlekraftwerke klar überrundet. Das zeigt eine erste Auswertung von ZSW und BDEW.
Am geplanten Standort in Münster haben das Projektteam der Fraunhofer-Gesellschaft und die Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen die Arbeit aufgenommen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) war wegen der Standortwahl für die Forschungsfertigung Batteriezelle in die Kritik geraten.
Dem Londoner Think Tank zufolge könnten allein die deutschen Stein- und Braunkohlekraftwerke im Jahr 2019 bis zu 1,9 Milliarden Euro verbrennen. Vor diesem Hintergrund stellen die Autoren die Zahlung von Kompensationen für die Kraftwerksbetreiber im Rahmen des Kohleausstiegs in Frage. Zudem müssten sich Politik und Investoren auf einen vollständigen Kohleausstieg bis 2030 einstellen.
Neben dem normalen Stromverbrauch im Haushalt sollen die Photovoltaik-Anlagen auch den Energiebedarf des Elektroautos und der Wärmepumpe decken. Das zeigt der aktuelle Endkundenmonitor von EuPD Research.
Umweltminister Franz Untersteller zufolge prüft sein Ministerium gerade diese Möglichkeit. Das Bundesland strebt demnach bis 2030 eine Verdoppelung der aktuell installierten Photovoltaik-Leistung auf elf Gigawatt an.
Ziel des nationalen Emissionshandels ist es, das Verbrennen von fossilen Brennstoffen für den Verkehr und das Heizen schrittweise teurer und so den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver zu machen. Im Gegenzug werden Pendlerpauschale und Wohngeld erhöht sowie der Strompreis gesenkt. Verbände kritisieren weiterhin die niedrigen Einstiegspreise für die Zertifikate.
Die Regierung in Bern begründet ihre Entscheidung für die Kürzung der Solarförderung mit fallenden Investitionskosten. Der Grundbeitrag sinkt um 29 Prozent, die leistungsbezogenen Beiträge bleiben dagegen stabil. Der Verband Swissolar kritisiert die Entscheidung scharf.
Einer neuen Studie von Wood Mackenzie zufolge gilt das für die Produktion in Deutschland, Japan und Australien – sofern die Gestehungskosten für Solar- und Windstrom dort bis 2030 auf umgerechnet 2,7 Eurocent pro Kilowattstunde fallen. Bis 2025 werden nach Schätzungen der Analysten weltweit Elektrolyseure mit einer Leistung von zusammen 3,2 Gigawatt installiert.
Die Anlage soll Netzdienstleistungen erbringen und Arbitrage-Geschäfte ermöglichen. Highview Power zufolge sind die Speicherkosten mit Flüssigluft im Großspeicher-Segment so niedrig wie bei keiner anderen Technologie.