Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der CO2-Preis soll nach der Einigung 2021 bei 25 Euro starten, nicht wie bisher geplant bei 10 Euro. Die zusätzlichen Einnahmen sollen unter anderem für eine stärkere Senkung der EEG-Umlage nutzt werden, wie das Kompromisspapier der Vertreter von Bund und Ländern vorsieht. Verbände begrüßten die geplante Erhöhung der CO2-Preise.
Die Bundesnetzagentur erklärt die Differenz zwischen der installierten Photovoltaik-Leistung, die auf den 52 Gigawatt-Deckel angerechnet wird und die Daten der eigenen Kraftwerksliste mit Unterschieden bei der Ermittlung. Die Bonner Behörde widerspricht mit der Erklärung jedoch zuvor getroffenen Aussagen, wonach unter anderem der Rückbau und die Stilllegung von Anlagen berücksichtigt wird, wenn es um die Ermittlung der installierten Leistung mit Blick auf den 52-Gigawatt-Deckel geht.
In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister erinnern die SPD-Energiepolitiker Peter Altmaier an sein Versprechen, bis zum Herbst eine Novelle für Photovoltaik-Mieterstrom vorlegen zu wollen. Sie senden ihm zudem einen Entwurf mit notwendigen Änderungen des Gesetzes zu, in dessen Mittelpunkt die Anhebung des Zuschlags auf 4,05 Cent pro Kilowattstunde steht, um Photovoltaik-Mieterstrom endlich wirtschaftlich attraktiv zu machen.
Der chinesische Solarindustrie-Verband hat bekannt gegeben, dass der weltweit größte Photovoltaik-Markt in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr als 30 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installieren wird. Bis Ende Oktober lag der Zubau bei nur 17,5 Gigawatt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller kündigte die Entwicklung der neuen Solarmodule mit monokristallinen Wafern der neuen M12-Serie auf einer Konferenz in Ningbo an. Die 50-Zellen-Modue sind größer als die 72-Zell-Module mit 156,75 Millimeter großen Standardwafern.
Das im Februar 2018 gestartete 8,5 Kilowatt-Pilotprojekt wird in Kürze auf 50 Kilowatt erweitert. Das niederländische Konsortium, das hinter der Anlage steht, plant zudem eine weitere Stufe auf 1 Megawatt und schließlich noch ein auf bis zu 100 Megawatt. Die Unternehmensagentur der Niederlande (RVO) hat das Projekt finanziell unterstützt.
Die Strommarktanalysten des Berliner Unternehmens gehen davon aus, dass sich auch in den kommenden Jahren der Anstieg der Großhandelspreise fortsetzen wird. Zusätzlich haben sich die Preise für CO2-Zertifikate und fossile Brennstoffe erhöht, was die Investitionen in Photovoltaik-Anlagen begünstigt, die zunehmend auch außerhalb des EEG entstehen könnten.
Der Entwurf skizziert den künftigen Klimaschutzkurs der Europäischen Union. Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden. Das soll in den nächsten Monaten mit einem Klimagesetz festgeschrieben werden. Das Emissionsziel für 2030 wird verschärft.
Ab sofort kann das Produkt des israelischen Photovoltaik-Unternehmens auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestellt werden. Solaredge will Haushalten damit einen höheren solaren Eigenverbrauch ermöglichen.
Die europäische Solarbranche verzeichnet im laufenden Jahr das stärkste Wachstum seit 2010, meldet der Branchenverband Solarpower Europe. Bei keiner anderen Erzeugungstechnologie fällt der Zubau 2019 so hoch aus wie bei der Photovoltaik. Der Boom wird anhalten, ist der Verband überzeugt.