Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Umweltministerium in Kiel plant ein ambitionierteres Klimaschutz- und Energiewendegesetz. In diesem Zuge soll auch eine Pflicht zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf neuen Gewerbe- und Wohngebäuden erlassen werden.
Auch im August lagen die Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber deutlich über den Einnahmen. Das EEG-Konto ist damit so stark im Minus wie zuletzt Ende 2012.
Für das Gesamtjahr hat AECEA seine Prognose angehoben und geht für das laufende Jahr von einer neu installierten Photovoltaik-Leistung zwischen 28 und 34 Gigawatt in China aus. Die Zwischenfälle in den Polysilizium-Fabriken hat die Preise steigen lassen. Erst für Oktober oder November wird eine Rückkehr auf das Preisniveau von Juni erwartet – allerdings könnte die hohe Nachfrage zu diesem Zeitpunkt auch die Preise hoch halten.
Gut geplante und gebaute Solarparks können auf verschiedenen Ebenen einen Mehrwert bieten. Dies sicherzustellen, will der Bundesverband Neue Energiewirtschaft über eine Selbstverpflichtung der Unternehmen erreichen.
Wegen der Ungleichgewichte in den Bilanzkreisen hat die Bundesnetzagentur zuvor insgesamt fünf verantwortliche Unternehmen abgemahnt. Jetzt ist gegen drei Marktteilnehmer ein Bußgeldverfahren eröffnet worden, weil es Anhaltspunkte für Verstöße gegen das Marktmanipulationsverbot gibt.
Die Analysten sehen in Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung die Hauptpfeiler der globalen Energiewende – und der größere Bedarf nach Flexibilität. Das werde vor allem bei Technologien wie Batterie-Energiespeichersystemen und virtuellen Kraftwerken für Wachstum sorgen.
Das Unternehmen Hülskens, das den Photovoltaik-Strom auch nutzen wird, hat die schwimmende Unterkonstruktion entwickelt. Der Strom soll an Werktagen zum Betrieb der Saugbagger und Siebmaschinen genutzt und am Wochenende ins Netz eingespeist werden.
Die anstehende EEG-Novelle sorgte für eine Demonstration mehrerer Umweltorganisationen vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Mit mehr als 140.000 Unterschriften verliehen sie ihrer Forderung nach einer Solaroffensive Gewicht.
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) war im vergangenen Jahr wegen der Entscheidung für Münster als Standort der Batteriefabrik in die Kritik geraten. Jetzt bemängelt auch der Bundesrechnungshof das Vergabeverfahren.
Die Absenkung der Ausschreibungsgrenzen für Photovoltaik-Anlagen drängt die aktive Bürgerbeteiligung zurück, kritisieren die unter dem Dach des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes organisierten Energiegenossenschaften. Und der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, die Verbraucher in den Mittelpunkt der EEG-Novelle zu stellen.