Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Steuersprechstunde: Da uns so viele Leserfragen zum Thema Steuern erreichen, haben wir uns entschieden, einige davon künftig auch in Kurzform zu beantworten und zu veröffentlichen. Diesmal geht es darum, von welchem Nettopreis pro Kilowattstunde auszugehen ist, um die Umsatzsteuer auf Photovoltaik-Eigenverbrauch zu berechnen.
Die ersten Photovoltaik-Anlagen laufen nach 20 Jahren am 1. Januar 2021 aus dem EEG. Noch gibt es keine Anschlussregelung und es ist noch unklar, ob die EEG-Novelle rechtzeitig beschlossen wird. Deswegen haben verschiedene Organisationen ein Hinweispapier für die betroffenen Betreiber veröffentlicht.
Das Berliner Unternehmen hat knapp 500 Datensätze zu Verkäufen von Photovoltaik-Anlagen zwischen 2014 und 2020 ausgewertet. Dabei zeigt sich, dass in allen Klassen die Preise über die Jahre spürbar gesunken sind.
In einem Whitepaper skizzieren die beiden Photovoltaik-Unternehmen, wie der Ausbau einer wettbewerbsfähigen Wertschöpfung in Deutschland und Europa gelingen kann. Dies wäre auch wichtig, um Technologien und Innovationen hierzulande zu bewahren. Dabei machen Meyer Burger und SMA vier konkrete Vorschläge, bei denen sie sowohl die Erzeugung des Solarstroms im Blick haben als auch die Herstellung der dazu erforderlichen Photovoltaik-Produkte.
Baubeginn für die neuen Solarparks soll bereits Anfang nächsten Jahres sein. Sie entstehen unweit des Photovoltaik-Kraftwerks mit 187 Megawatt, das EnBW ohne Förderung in diesem Jahr realisiert. Das größte seiner Art bislang in Deutschland.
Der Bundesverband Solarwirtschaft spricht von einem Energiewende-Meilenstein. Gleichzeitig warnt er vor einem Ausbremsen des Photovoltaik-Zubaus durch die EEG-Novelle 2021.
In Mosambik baut Enteria solarbetriebene Wassertürme. Finanziert werden sie über den Verkauf von Solarstrom an Gewerbekunden in Deutschland, die Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren lassen. Unsere Jury honoriert das Projekt mit einem „pv magazine Spotlight“.
Bereits in zwei Jahren könnte Deutschland Gefahr laufen, seinen Strombedarf nicht mehr ausreichend decken zu können, wie Marktforscher prognostizieren. Damit könnte eine Laufzeitverlängerung für fossile Kraftwerke möglich sein, weil nicht genug Ersatz über Photovoltaik, Windkraft und Speicher geschaffen wird, so die Befürchtung des Bundesverbands Solarwirtschaft.
Die Niederlande haben nach Auffassung der EU-Kommission die Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle umgangen, die zwischen Mai 2015 und März 2017 auf kristalline Photovoltaik-Importe aus China, Taiwan und Malaysia galten. Die niederländische Regierung erklärt hingegen, die Forderungen aus Brüssel seien nicht gerechtfertigt.
Nach dem grünen Licht aus Brüssel konnte die Behörde nun die Ausschreibungsergebnisse für die erste Runde veröffentlichen. Sie erteilte Zuschläge für elf Gebote. Die Gesamtsumme für die Stilllegung der Kohlekraftwerke beziffert die Bundesnetzagentur mit rund 317 Millionen Euro.