Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Eigentlich sollte die EEG-Novelle eine sinnvolle Anschlussregelung für die Photovoltaik- und Windkraftanlagen enthalten, die ab dem 1. Januar 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Doch es sieht für die Grünen im Bundestag nicht so aus, dass die Bundesregierung noch rechtzeitig vor Jahresende angemessene Lösungen für die vielen Baustellen im Entwurf präsentieren wird.
Die Hochrechnungen der Bonner Analysten zeigen, dass in diesem Jahr die Marke von den Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung erstmals in Summe geknackt wird. Das Umsatzvolumen allein in diesem Marktsegment liegt demnach bei 1,4 Milliarden Euro und damit 73 Prozent höher als noch 2019.
In einer vom Bundesverband Solarwirtschaft in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage sprechen sich 59 Prozent der Befragten dagegen aus, selbst verbrauchten Solarstrom mit der EEG-Umlage zu belasten. Auch die Anhänger von Union und SPD lehnen dies mehrheitlich ab.
Mit einem Zubau von 1000 Megawatt pro Jahr könnte die Photovoltaik 2030 fast ein Viertel des Strombedarfs in Baden-Württemberg decken. Die Initiative wird von Energiewirtschaft, Handwerk und anderen Partnern aus dem Bundesland unterstützt.
Energy Infrastructure Partners stellen eine Eigenkapitaleinlage von 530 Millionen Euro zur Verfügung. Die Baywa AG bleibt mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin der Erneuerbaren-Tochter.
Das Berliner Start-up wird bei dem bayerischen Unternehmen Zollner Elektronik seine Speichersysteme herstellen. Die Produktion soll auf Basis der Nachfrage skaliert werden.
Der Speicherhersteller bietet den betroffenen Betreibern an, überschüssigen Strom zu vermarkten. Inklusive eines Bonus sollen sie den gleichen Vergütungssatz wie Neuanlagen erhalten. Mit einem Anlagencheck zeigt Senec Möglichkeiten für den Weiterbetrieb nach Auslaufen der EEG-Vergütung auf.
RWE, Vattenfall, Uniper und andere Betreiber erhalten für das Abschalten von Steinkohle-Kraftwerken Entschädigungen, obwohl ihre Anlagen in den letzten zwei Jahren rechnerisch 202 Millionen Euro Verlust gemacht haben. Das zeigt eine neue Analyse der britischen Klimaschutzorganisation Ember.
LG Chem gliedet das Batteriegeschäft in eine neue Tochtergesellschaft mit dem Namen LG Energy Solution aus und stellt die neuen Batterieserien Resu Prime und Resu Flex vor. Diese nutzen neue Batteriezellen mit höherer Leistungsdichte und haben mit bis zu 16 Kilowattstunden eine höhere Kapazität als zuvor. Die ersten Geräte dürften ab Februar oder März 2021 geliefert werden.
Die beiden Unternehmen haben eine Vertag unterzeichnet. SMA wird die Erzeugungs- und Einspeisedaten von Photovoltaik-Anlagen liefern, die dem Übertragungsnetzbetreiber verbesserte Hochrechnungen und Prognosen für die Solarleistung, für die Vermarktung des EEG-Stroms und das Engpassmanagement ermöglichen.