Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Die Bundestagsfraktionen von CDU, CSU und SPD haben nachverhandelt und dabei sind zahlreiche Änderungen im bisherigen EEG-Entwurf geplant. Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht in den Nachbesserungen nur eine Sammlung „klimapolitisch vollkommen unzureichender und unausgegorener Formelkompromisse“.
Im Vergleich zu 2019 stieg der Anteil damit um fast vier Prozent. Die Photovoltaik-Anlagen lieferten rund 50 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom – nochmal mehr als im Vorjahr.
Der Markt läuft, die Komplexität steigt, die Fragen werden nicht weniger. In diesem Umfeld haben uns knapp 100 Projektentwickler und Installateure Ihre Einschätzung zu wichtigen Installationsthemen gegeben, unter anderem zur Frage des besten Heizungstechnologie im Bestand, zum Einsatz von Optimierern, zur Indachmontage und zu den Folgen der TAR 4110 für den Anschluss von Photovoltaik-Anlagen an das Mittelspannungsnetz.
Viele Menschen können sich nicht vorstellen, Ackerland für Photovoltaikanlagen zu nutzen – es sei denn in Kombination mit Landwirtschaft. Im pv magazine Podcast diskutieren wir mit Max Trommsdorff vom Fraunhofer ISE, ob wir solche Agri-Photovoltaikanlagen wirklich brauchen, die Ergebnisse aus einem Feldversuch und die Vor- und Nachteile solcher Kombianlagen. Das größte Hindernis ist die fehlende Förderung durch das EEG, doch die Länder und die Solarbranche kämpfen für die Anerkennung.
Der zweitgrößte Batteriemarkt der Welt erwägt eine strengere Regulierung zur Nachhaltigkeit von Batterien. Die EU-Kommission will die Regeln für die Verwendung gefährlicher Materialien verschärfen und Mindestwerte für recycelte Stoffe vorschreiben. Der Vorschlag würde sich auch auf das Design von Geräten auswirken: Telefone, Laptops und andere tragbare Geräte ohne herausnehmbare Batterien sollen verboten werden.
Eigentlich sollte die EEG-Novelle eine sinnvolle Anschlussregelung für die Photovoltaik- und Windkraftanlagen enthalten, die ab dem 1. Januar 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Doch es sieht für die Grünen im Bundestag nicht so aus, dass die Bundesregierung noch rechtzeitig vor Jahresende angemessene Lösungen für die vielen Baustellen im Entwurf präsentieren wird.
Die Hochrechnungen der Bonner Analysten zeigen, dass in diesem Jahr die Marke von den Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung erstmals in Summe geknackt wird. Das Umsatzvolumen allein in diesem Marktsegment liegt demnach bei 1,4 Milliarden Euro und damit 73 Prozent höher als noch 2019.
In einer vom Bundesverband Solarwirtschaft in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage sprechen sich 59 Prozent der Befragten dagegen aus, selbst verbrauchten Solarstrom mit der EEG-Umlage zu belasten. Auch die Anhänger von Union und SPD lehnen dies mehrheitlich ab.
Mit einem Zubau von 1000 Megawatt pro Jahr könnte die Photovoltaik 2030 fast ein Viertel des Strombedarfs in Baden-Württemberg decken. Die Initiative wird von Energiewirtschaft, Handwerk und anderen Partnern aus dem Bundesland unterstützt.
Energy Infrastructure Partners stellen eine Eigenkapitaleinlage von 530 Millionen Euro zur Verfügung. Die Baywa AG bleibt mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin der Erneuerbaren-Tochter.