Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Genehmigung von großen Photovoltaik- und Windkraftanlagen ist oft langwierig und zäh. Doch selbst wenn es ins Kleine geht, kann es kompliziert werden. Dies zeigt der Fall eines Ehepaars aus Rheinland-Pfalz. Es ist vor Gericht gezogen, um die Genehmigung für seine Kleinwindanlage zu erzwingen. Das Urteil im Berufungsverfahren könnte einen Präzedenzfall schaffen, der richtungsweisend für weitere Genehmigungen ist.
Das Fraunhofer ISE analysierte gemeinsam mit Partnern Lastgänge und Flexibilitätspotenziale von verschiedenen Unternehmen. Im Modell rechneten die Freiburger Forscher den Effekt hoch. die Residuallast könnte um drei Prozent fallen.
In einem Überprüfungsverfahren entschied das Patent Trial and Appeal Board des US-Patentamts, dass die angefochtenen Ansprüche des US-Patents von REC nicht patentierbar seien. Die Entscheidung fällt damit ähnlich aus, wie zuvor von Patentgerichten in China und Europa, wie es von Hanwha Q-Cells heißt.
Es fehlt an allen Ecken und Enden an Handwerkern, etwa um Photovoltaik-Anlagen in größerem Umfang zu installieren. Doch mittlerweile gibt es einige Initiativen, die dem entgegenwirken wollen, wie auf dem „Handelsblatt Energie-Gipfel 2023“ bekannt wurde. Eine treibende Kraft dabei auch das Kölner Photovoltaik-Unternehmen Installion, was die Aktion #ohneHändekeineWende ins Leben gerufen hat.
Bei der Behörde läuft zurzeit ein Festlegungsverfahren zur Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen nach Paragraf 14a Energiewirtschaftsgesetz. Dem Eckpunktepapier zufolge sollen Verteilnetzbetreiber ab 2024 die Möglichkeit bekommen, bei Wärmepumpen und Kälteanlagen, Ladeeinrichtungen und Batteriespeichern steuernd einzugreifen, um Stromausfälle wegen Überlastungen örtlicher Leitungen zu vermeiden. Konsultationsbeiträge zu dem Festlegungsverfahren sind noch bis zum 27. Januar möglich.
Für die Erweiterung des Großprojekts „European Battery Innovation“ wollen Bund und Länder rund eine Milliarde Euro Haushaltsmittel zur Verfügung stellen. Noch bis zum 6. Februar können sich Unternehmen für eine Teilnahme bewerben.
Die EU-Kommissionspräsidentin will mit einem Industrieplan Europa zum Cleantech-Weltmarktführer machen. Regeln für staatliche Förderung sollen gelockert und zusätzliche EU-Mittel bereitgestellt werden. Auch ein Bürokratieabbau ist vorgesehen.
Insgesamt 236.000 Wärmepumpen hat die Heizungsbranche im letzten Jahr verkauft. Das melden die Industrieverbände BDH und BWP. Die Bundesregierung hat das Ziel von jährlich 500.000 neuen Anlagen ab 2024 ausgegeben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat eine Patentklage im Zusammenhang mit mehreren von Hanwha Q-Cells entwickelten Produkten eingereicht. Trina Solar teilte mit, dass die chinesischen Zollbehörden bereits einige davon beschlagnahmt haben.
Der Bundeswirtschaftsminister sieht nach der Schaffung von drei LNG-Terminals in Deutschland auf einem guten Weg, Versorgungssicherheit und Klimaschutz künftig wieder besser unter einen Hut zu bringen. „Stolz auf das Erreichte sollte die Geisteshaltung sein“, sagte Robert Habeck zur Eröffnung des „Handelsblatt Energie-Gipfel 2023“.