Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Vor der belgischen Hafenstadt Ostende wird im August die erste Testplattform für Offshore-Photovoltaik im Meer geankert. Dem „SeaVolt“-Konsortium aus Tractebel, DEME, Equans und Jan De Nul geht es darum, mindestens ein Jahr lang Daten zu sammeln, um die Technologie anschließend skalieren zu können.
Nach einer Analyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) flossen 1,2 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt an Kohlekonzerne. 500 Millionen Euro kamen von den Stromkunden.
Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller geht angesichts des IRA von einer förderfähigen Summe von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar für das Werk aus, die vom geplanten Produktionsstart 2024 bis 2032 gezahlt werden. Meyer Burger veröffentlichte auch vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr, die zeigen, wie groß der Druck aktuell für Produzenten aus Europa ist. Zudem hat CCO Moritz Borgmann das Unternehmen verlassen.
Andreas Thorsheim vom norwegischen Photovoltaik-Spezialisten Otovo sprach mit dem pv magazine über die hohen Lagerbestände an Solarmodulen in Europa und die sinkenden Preise. Er sagte, dass es in diesem Herbst einen starken Käufermarkt geben wird. Thorsheim sagt auch, dass die neuesten Module, die vom Schiff kommen, am günstigsten sind.
Anker hat den Verkauf und den Vertrieb aller „MI60“-Wechselrichter gestoppt. Kunden wird ein Umtausch gegen ein anderes Modell angeboten.
Nach der aktualisierten Statistik der Bundesnetzagentur sind in Deutschland im ersten Halbjahr Photovoltaik-Anlagen mit einer Nettoleistung von 6262 Megawatt zugebaut worden. Seit März liegt der monatliche Zubau konstant über einem Gigawatt.
Knapp 20 Photovoltaik-Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um eine gesetzliche Anerkennung für extensive Agri-Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen zu erreichen. Nach ihrer Einschätzung trägt es zur Artenvielfalt bei, wenn Freiflächenanlagen nach bestimmten Bauweisen installiert werden.
Der Energieausschuss des EU-Parlaments hat sich mehrheitlich gegen eine Einführungspflicht ausgesprochen. Der BEE begrüßte dies, denn nun können die EU-Mitgliedsstaaten selbst entscheiden, welches Strommarktdesign mit Blick auf die Energiewende sinnvoll für sie ist.
Die vornehmlich chinesischen Solarmodule, die aktuell eingelagert sind, liegen damit etwa auf dem Niveau des Photovoltaik-Zubaus in Europa im vergangenen Jahr. Bis Ende des Jahres könnte es bis zu 100 Gigawatt an Solarmodulen aus China sein, die in Lagern in Europa auf ihre Auslieferung warten.
MHB Montage will in Marnitz zwei Solarparks nebeneinander bauen, die über eine Kabeltrasse ans Netz angeschlossen werden sollen. Der Satzbeschluss wird wohl im Herbst fallen und im ersten oder zweiten Quartal soll der Bau der Photovoltaik-Kraftwerke dann beginnen. Damit gehören sie zu den ersten Photovoltaik-Anlagen, die das Zielabweichungsverfahren in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich durchlaufen haben.