Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
In einem gemeinsamen Aufruf stellen sich namhafte europäische Photovoltaik-Hersteller hinter die Forderung des Bundesverbands Solarwirtschaft, Resilienz-Boni und -Ausschreibungen einzuführen. Zuvor hatten sich vier große Solarunternehmen gegen Boni für Photovoltaik-Komponenten aus Europa ausgesprochen.
Sowohl in bestehenden Ein- als auch in Mehrfamilienhäusern schneiden neue Wärmepumpen besser ab als Gasheizungen, unabhängig vom energetischen Standard des Gebäudes. Das zeigt eine Studie, die Forscher des Fraunhofer ISE für das Ariadne-Projekt erstellt haben.
McKinsey-Analysten haben in der Studie „Zukunftspfad Stromversorgung“ ein Sparpotenzial von 20 Prozent beziehungsweise 150 Milliarden Euro bis 2035 errechnet. Das Szenario sieht vor allem einen viel geringeren Photovoltaik-Zubau vor.
Das Finanzministerium von Schleswig-Holstein hat seine Photovoltaik-Strategie für die Landesliegenschaften veröffentlicht. Derzeit befinden sich dort 43 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 640 Kilowatt.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung überstieg zum Jahresende die Marke von 81,8 Gigawatt*. Im Dezember kamen bis zum Auswertungsstand nochmal fast 880 Megawatt hinzu und die Zahl wird wohl im Nachgang noch etwas steigen.
Die vier Unternehmen kritisieren in einer gemeinsamen Erklärung, dass ein Resilienzbonus für Endkunden negative Folgen für das Kleinanlagen-Segment hätte. Stattdessen sollte der Bund die heimischen Hersteller besser mit Resilienzausschreibungen stärken.
Damit sind 30 Prozent mehr Photovoltaik-Leistung als 2022 installiert worden, was insbesondere auf einen beispiellosen Anstieg von Anlagen für den individuellen und kollektiven Eigenverbrauch zurückgeht. Diese machen mit 1122 Megawatt etwa ein Drittel des Photovoltaik-Zubaus im vergangenen Jahr aus.
Der Photovoltaik-Hersteller wird sich künftig voll auf die Produktion von Solarmodulen und Zellen in den USA konzentrieren. Der Entschluss basiert auf den Marktverzerrungen in Europa, die das Finanzergebnis von Meyer Burger im vergangenen Jahr erheblich belastet haben und eine rentable Produktion in Europa vorerst unmöglich machen. Die finale Entscheidung dazu soll im Februar fallen. Die Zellproduktion in Thalheim wird jedoch zunächst weitergehen.
Die Zahl der Photovoltaik-Speicher ist im letzten Jahr auf fast 1,2 Millionen gestiegen. Das meldet der Bundesverband Solarwirtschaft. Der Verband fordert von der Bundesregierung Nachbesserungen bei der Stromspeicherstrategie – genauso wie der Bundesverband Neue Energiewirtschaft und der Bundesverband Erneuerbare Energie.
Aus einer Übersicht der bundestagsrelevanten Vorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums geht hervor, dass sich der Bundestag erst im Februar abschließend mit dem „Solarpaket 1“ befassen wird. Im Bundesrat könnte es dann Ende März auf der Tagesordnung stehen.