Nahe Toulouse hat der Schweizer Energiekonzern gemeinsam mit seiner französischen Tochter Urbasolar das 5-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk realisiert. Es soll 6,25 Gigawattstunden Solarstrom jährlich produzieren, was zehn Prozent des Stromverbrauchs der Gemeinde Peyssies entspricht.
Mit den Maschinen soll unter anderem das Aufbringen von Kontaktschichten bei Perowskit-Solarzellen optimiert werden. Die Stuttgarter Wissenschaftler haben dabei auch Tandemsolarzellen im Blick.
Bevor die in Bundesbesitz befindlichen versiegelten Flächen mit Photovoltaik überdacht werden, braucht es nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums noch Machbarkeitsstudien und Kostensenkungen bei solchen Anlagen. Daher liegt der Fokus der geplanten EEG-Novelle zunächst auf Agri-Photovoltaik und Dachanlagen, wie aus einer Antwort auf eine Anfrage an die Bundesregierung hervorgeht.
Die Erzeugung der Erneuerbaren-Anlagen hat nach ersten Schätzungen von ZSW und BDEW in den ersten drei Monaten 2022 um knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Damit deckten Photovoltaik und Windkraft mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs.
Die Polizei konnte nahe Storkow sechs polnische Staatbürger festnehmen, die zuvor 18 Wechselrichter aus einer Photovoltaik-Anlage stahlen. Allein der Wert der Photovoltaik-Wechselrichter wird auf 80.000 Euro geschätzt. Die Täter befinden sich in Untersuchungshaft und es laufen Ermittlungen, ob die Bande für weitere Diebstähle verantwortlich sind.
Das Bundeswirtschaftsministerium verweist in seinem „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“ insbesondere auf die Diversifizierung bei Kohle und Öl. Die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu reduzieren, wird hingegen als anspruchsvoll beschrieben. Für ein Embargo reicht es nach Ansicht von Habeck noch nicht.
Die Engie Deutschland Erneuerbare GmbH legt ihren Fokus auf die Entwicklung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Repowering und Betriebsführung. Der Konzern hat Gigawatt-Pläne für die nächsten Jahre.
EIT Raw Materials unterstützt zwei australische Unternehmen, die die Herstellung von hochreinem Vanadium eine Mineralienaufbereitungsanlage in Finnland aufbauen wollen. Das Werk soll nicht nur den Nachschub für den Einsatz in Vanadium-Redox-Flow-Batterien sichern, sondern auch gleich noch bis zu 1,5 Millionen Tonnen CO2 in den nächsten 10 Jahren gegenüber dem herkömmlichen Abbau einsparen.
Die Geschäftszahlen für 2021 spiegeln die Herausforderungen der Wandlung vom Anlagenbauer zum Zell- und Modulproduzenten des Schweizer Photovoltaik-Herstellers wider. Der Nettoumsatz reduzierte sich auf 39,9 Millionen Euro, was zu Verlusten beim Jahresergebnis führte. Dennoch ist Meyer Burger weiterhin liquide und will mit einem neuen Modell den Ausbau seiner Produktionsstandorte in Deutschland und USA beschleunigen.
Die Vernetzung der Planungstools beider Unternehmen soll die Vorbereitungen für die Realisierung auch von größeren Photovoltaik-Anlagen vereinfachen. Zudem lässt sich auch gleich die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mitplanen und das Gesamtsystem energetisch simulieren.