Regierungssprecher Seibert zufolge steht nun der Beitrag der einzelnen Sektoren zu den Klimazielen auf der Tagesordnung. Die von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgeschlagenen Sektorenziele hatten zuvor für Streit in der Großen Koalition gesorgt.
Zur Umsetzung dieser Vorgabe hat VDE|FNN die Anwendungsregel „TAR Niederspannung“ aktualisiert. Sie definiert auch technische Anforderungen an Speicher. Dort sind nun erstmals Grenzwerte für Netzrückwirkungen von Speichern festgelegt.
Die Unternehmen setzen in erster Linie auf Optimierung bestehender Netze, dann folgt der Netzausbau. Sie halten die Integration der erneuerbaren Energien insgesamt für gut gelungen.
Bei Anlagen auf industriellen oder landwirtschaftlichen Dachflächen können Sunbrush zufolge gar bis zu 30 Prozent verloren gehen. Doch nicht in jedem Fall ist eine Reinigung sinnvoll.
Ziel ist es, die bestehende Gas-Infrastruktur für eine schrittweise Erhöhung des Wasserstoffanteils zu rüsten. Das künftige Regelwerk soll zunächst eine Zielgröße von etwa 20 Prozent Wasserstoffeinspeisung anpeilen.
Ein Passus im neuen Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) würde dazu führen, dass Power-to-Gas-Anlagen künftig netzentgeltpflichtig werden, sofern der Wasserstoff nicht rückverstromt wird. Das wäre ein herber Rückschlag für Sektorenkoppelung und Energiewende, kritisiert die schleswig-holsteinische Landesregierung.
Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln hat eine neue Niederlassung in Ghana eröffnet. Daystar Power bietet seine Anlagen zum Kauf oder im Mietmodell. Zielgruppe sind vor allem Gewerbe- und Industriekunden.
RWE, Enertrag, Siemens, das Forschungszentrum Jülich und weitere Partner planen den Bau einer Power-to-Gas-Anlage mit einer Leistung von 105 Megawatt. Derweil wächst die Kritik an den für Power to Gas relevanten neuen Bestimmungen im Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG).
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte genügt dem BDEW zufolge zwar für den derzeitigen Bedarf, muss aber zügig ausgebaut werden, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Das Fraunhofer IEE hat derweil zusammen mit Partnern das Forschungsprojekt „Ladeinfrastruktur 2.0“ gestartet.
Das 48-Megawatt-Projekt soll bis Mitte 2020 auf einem Baggersee im Nordosten der Niederlande entstehen. Wegen der Kühlung der Module und der Reflektion durch das Wasser sind Seen interessante Standorte für die Photovoltaik.