Allmählich scheint auch in Deutschland der Preisverfall bei Solarmodulen anzukommen. Erstmals in diesem Jahr sind bei kleineren Photovoltaik-Anlagen in einem Monat mehr als 100 Megawatt bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Die Realisierung der Freiflächenanlagen aus den Ausschreibungen war im Oktober dagegen quasi nicht vorhanden.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen stellte nun den Bau des zweiten Solarparks in der bayrischen Gemeinde fertig. Die Anlage soll Januar 2017 ans Netz gehen.
Der Anbieter von Photovoltaik-Speichersystemen will wegen des derzeit ungünstigen Marktumfelds nun doch noch nicht an die Börse. Ursprünglich wollte Varta damit 200 Millionen Euro an Wachstumskapital erlösen.
Der Verband hat seine aktuelle Strompreisanalyse vorgelegt: Dabei zeigt sich, dass in diesem Jahr der Strompreis für die privaten Haushalte mit 28,80 Cent pro Kilowattstunde zwar leicht über dem Vorjahresniveau lag, aber unter dem Rekordniveau von 2014. Der BDEW nutzte die Veröffentlichung gleich wieder für seine EEG-Kritik.
Der Projektierer schließt zwei Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt knapp 250 Kilowatt Leistung ans Netz an. Die Karlsruher Verkehrsbetrieb wollen den erzeugten Solarstrom komplett selbst verbrauchen.
Die Autokonzerne planen, „in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen“ zu errichten. Sie wollen somit den Massenmarkt für Elektrofahrzeuge endlich auf Touren bringen. Das Ladenetz soll auf dem CCS-Standard basieren und technisch weiterentwickelt werden.
Die Parteien präparieren sich für den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr. Nach einem Medienbericht gibt es Vorschläge in der Union, die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse möglichst schnell komplett zu beenden.
Die Analysten rechnen mit 31 Gigawatt neu installierter Photovoltaik-Leistung in China in diesem Jahr. Die dortige Politik hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Photovoltaik-Märkte weltweit. Für das kommende Jahr rechnet Mercom Capital damit, dass die sinkenden Modulpreise die Nachfrage weltweit bleiben werden – in Europa wird es mit Deutschland und Frankreich dann allerdings nur noch zwei Gigawatt-Märkte geben.
Zhu Gongshan von Golden Concord Holdings (GCL) wird Vorsitzender des Global Solar Council. Er soll den Rat von Dezember 2017 bis Ende 2019 leiten.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will zunächst 320 Millionen US-Dollar in den Aufbau seiner neuen Solarzellenfabrik investieren. Die Summe soll dann auf 1 Milliarde Dollar gesteigert werden. Mit dieser Erweiterung will JA Solar die internationale Nachfrage decken.