In Österreich ist die neue Plattform „Strom verbindet“ gestartet. Sie soll Energiegemeinschaften mit Teilnehmern zusammenbringen und ist eine Initiative der Arbeitsplattform Energiegemeinschaften, die vom österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie dem Klima- und Energiefonds unterstützt wird.
Bereits seit 2021 gibt es in dem Land die Möglichkeit, sich zu Energiegemeinschaften zusammenzuschließen. Die Energie wird dabei gemeinschaftlich erzeugt und genutzt. Bis Ende 2025 gab es nach den Angaben auf der Plattform bereits 6500 dieser Erneuerbaren-Zusammenschlüsse als Gemeinschaften oder Bürgerenergiegemeinschaften. Mit einem fortlaufenden Förderprogramm unterstützt die Regierung zudem die Weiterentwicklung. Das Budget des Förderprogramms beträgt 5,3 Millionen Euro.
Mit der neuen Plattform sollen Energiegemeinschaften künftig unkompliziert mit potenziellen Teilnehmern zusammengebracht werden, auch um den Einstieg in eine gemeinschaftliche Energieversorgung zu erleichtern.
„Mit dem neuen ElWG haben wir zahlreiche Vereinfachungen für Energiegemeinschaften auf den Weg gebracht, die ab Oktober in die Umsetzung gehen“, erklärt Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. „Dadurch wird die Teilnahme in einer Energiegemeinschaft noch attraktiver. Die neue Plattform ,Strom verbindet‘ unterstützt dabei: sie ermöglicht die einfache Suche einer passenden Energiegemeinschaft in meiner Region.“ Der Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl betont, dass mit den Energiegemeinschaften die Netze auf den höheren Ebenen entlastet werden. Zudem werde die regionale Wertschöpfung gestärkt.
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