Verkauf der RWA-Anteile reduziert Verbindlichkeiten von Baywa um 500 Millionen Euro

Baywa-Zentrale, München, Deutschland

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Nach der Zustimmung durch Kartell- und Investitionskontrollbehörden in sieben Ländern hat die Baywa AG sich – wie im Dezember 2024 angekündigt – von ihrer Beteiligung an der RWA Raiffeisen Ware Austria Aktiengesellschaft (RWA AG) getrennt. Mit dem Verkauf geht die 47,53-prozentige Beteiligung an der RWA AG auf ein Verbundunternehmen der RWA Raiffeisen Ware Austria Handel und Vermögensverwaltung eGen (RWA eGen) über, wie der Münchner Konzern am Montag mitteilte. Diese halte bereits 49,99 Prozent der Anteile an der RWA AG sowie die Mehrheit an der Raiffeisen Agrar Invest AG (RAIG), die wiederum einer der beiden Großaktionäre der Baywa AG ist.

Der Kaufpreis beläuft sich auf 176 Millionen Euro, wie es in der Mitteilung heißt. Allerdings reduzierten sich durch den Anteilverkauf die Bankverbindlichkeiten des Münchner Konzerns um mehr als 500 Millionen Euro. „Der Verkauf der RWA-Anteile ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Transformation bis 2028“, kommentierte Michael Baur, Chief Restructing Officer bei Baywa. Der Konzern plant weitere Veräußerungen von internationalen Beteiligungen und die Streichung von etwa 1300 Vollzeitstellen im In- und Ausland. Die damit freiwerdenden Mittel sollen zur Stärkung der Liquidität des operativen Geschäftsbetriebs verwendet werden.

RWA ist als Produzent, Dienstleister und Händler in den Geschäftsfeldern Agrar, Technik, Energie, Baustoffe und Haus & Garten tätig. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen eine Vielzahl an Beteiligungen und Tochterunternehmen in Österreich und in ausgewählten osteuropäischen Ländern. Seit 1999 bestand mit der Baywa AG eine strategische Allianz im Rahmen einer Überkreuzbeteiligung.

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