Der Energiekonzern RWE hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 5,1 Milliarden Euro und einem bereinigten Nettoergebnis von 1,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Alle Geschäftsbereiche lagen dabei im mittleren bis oberen Bereich der Prognose. Den größten Anteil am EBITDA hatte mit 1,74 Milliarden Euro der Bereich Onshore Wind/Solar, gefolgt von Offshore Wind mit 1,49 und Flexibler Erzeugung mit 1,41 Milliarden Euro. Der Energiehandel trug 339 Millionen Euro zum EBITDA bei, 114 Millionen entfielen auf „Sonstige, Konsolidierung“.
RWE verfügte zum Jahresende über Erzeugungskapazitäten von knapp 49 Gigawatt. Gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert blieben hierbei Braunkohle mit rund 5,83 Gigawatt, Gas mit 15,76 Gigawatt und andere Erzeugungsarten (Steinkohle, Müllverstromung, etc.) mit rund 2,6 Gigawatt. Zunahmen gab es im Sektor Pump- und Batteriespeicher von 2,65 Gigawatt Ende 2024 auf 3,26 Gigawatt Ende 2025 – wobei hierfür ausschließlich die Batteriespeicher ursächlich waren – sowie bei Erneuerbaren Energien von 19,23 auf 21,39 Gigawatt.
Innerhalb der erneuerbaren Energien blieb Offshore-Windkraft mit 3,29 Gigawatt im Jahresvergleich konstant, ebenso Wasserkraft mit 465 und Biomasse mit 798 Megawatt. Onshore-Windkraft stieg von 8,97 auf 9,71 Gigawatt und Photovoltaik von 5,71 auf 7,01 Gigawatt.
Bei der in Pumpspeicherkraftwerken installierten Leistung von 162 Megawatt gab es 2025 keine Veränderung, bei Gaskraftwerken nur einen marginalen Anstieg von 15,99 auf 16 Gigawatt. Bei Batteriespeichern stieg die verfügbare Leistung hingegen deutlich von 1,1 auf 1,71 Gigawatt.
Investitionen in Erneuerbare und Gaskraftwerke
Der Konzern plant bis 2030 Investitionen von insgesamt 35 Milliarden Euro und will dabei in den USA neben Erneuerbaren auch auf Gaskraftwerke setzen. In Deutschland sind Investitionen in wasserstofffähige Gaskraftwerke mit insgesamt bis zu 3 Gigawatt bereits angekündigt worden. Insgesamt will RWE in Deutschland 9 Milliarden Euro in flexbile Backup-Leistung und Batteriespeicher investieren und hiermit 6 Gigawatt Leistung (einschließlich der Gaskraftwerke) hinzubauen.
In den USA sind 17 Milliarden Euro an Investitionen geplant, die installierte Leistung soll dabei von heute 13 auf 22 Gigawatt zunehmen – neben Wind, Photovoltaik und Batteriespeichern auch in Gas-Spitzenlastkraftwerken.
Schon jetzt kündigt der Konzern aufgrund seines Investitionsprogramms steigende Ergebnisse an. Für das laufende Jahr rechnet RWE demnach mit einem EBITDA von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro, für 2027 mit 6,2 bis 6,8 Milliarden.
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