Durchschnittlicher Zuschlagswert für Photovoltaik-Dachanlagen bei 9,04 Cent pro Kilowattstunde

Aufdach-Photovoltaik, Gewerbe, Enviria

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Die Bundesnetzagentur erteilte in der jüngsten Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden insgesamt 119 Zuschläge mit einem Gesamtvolumen von 259 Megawatt. Die bezuschlagten Projekte lagen zwischen 7,45 und 9,69 Cent pro Kilowattstunde, was etwas unter dem Niveau der Ausschreibungsrunde von Juni liegt. Den mengengewichteten durchschnittlichen Zuschlagswert gibt die Bundesnetzagentur mit 9,04 Cent pro Kilowattstunde an. Er liegt damit marginal höher als in der Vorrunde, als es 8,94 Cent pro Kilowattstunde waren.

Die Ausschreibungsrunde mit Stichtag 1. Oktober war nach Angaben der Bundesnetzagentur erneut deutlich überzeichnet. Dabei hätte es noch nie zuvor so ein hohes eingereichtes Gebotsvolumen gegeben. Für die ausgeschriebenen 258 Megawatt seien 209 Gebote für Photovoltaik-Projekte mit 434 Megawatt eingereicht worden. Die Runde war damit 1,7-fach überzeichnet. 17 Gebote seien wegen Formfehlern ausgeschlossen worden.

„Der erneute Rekordwert bei der Gebotsmenge für Solardachanlagen stimmt optimistisch im Hinblick auf den technologiespezifischen Ausbaupfad, insbesondere vor dem Hintergrund der angestrebten Parität mit dem Ausbau bei Freiflächenanlagen“, erklärte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Regional entfielen jeweils 21 Zuschläge auf Photovoltaik-Projekte in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 58 Megawatt und Bayern mit 48 Megawatt. Dahinter folgten mit je neun Zuschlägen Baden-Württemberg (24 Megawatt) und Hessen (21 Megawatt).

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