Virtuelle Realität für mehr Akzeptanz für Photovoltaik-Kraftwerke

Die Energielandschaft der Zukunft kann mittels Visualisierung schon heute real werden.

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Immer wieder zeigen die Ergebnisse der alljährlichen AEE-Umfrage, dass die Akzeptanz der Menschen, die in der Nähe von Solar- oder Windparks leben, für solche Anlagen höher ist, als jene, die sie vielleicht nur irgendwo im Vorbeifahren mal wahrgenommen haben. Fest steht, dass Projektierer großer Windparks, zunehmend aber auch von Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchaus auf Widerstände vor Ort für ihre Projekte treffen.

Genau an diesem Punkt setzt EMD mit seinem Visualisierungstool „windPRO Solar-PV“ an. Es ermöglicht, geplante Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen direkt über eine sogenannte Augmented Reality in der vorgesehenen Umgebung zu betrachten. Zudem ist es möglich, das eigene Kraftwerk, rein virtuell zu präsentieren. „Mithilfe einer Virtual Reality Brille können Sie erleben, wie es ist, den geplanten Park aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten“, heißt es dazu von EMD

Die Softwareentwickler sind überzeugt, dass eine realistische Standortvisualisierung von Photovoltaik- und Windparks die Akzeptanz der Projekte bei Planung und Bau erheblich verbessern kann. Es ergibt sich ein genaueres Bild, wie sich eine solche Anlage in die Landschaft einfügt und inwiefern diese von außen sichtbar sein wird. Basis für die neue Software war EMD zufolge das Tool „windPRO“ zur Planung und Projektierung von Windprojekten. Es ist nun auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen erweitert worden, wobei auch die Blendwirkung etwa für die Genehmigung ermittelt werden kann.

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