Megasols Solardach „Level“ für Hagelschutzklasse 5 zertifiziert

65-Kilowatt-Solardach "Level" von Megasol in der Schweiz

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In den vergangenen Wochen und Monaten kam es vermehrt zu schweren Hagelschauern, so in Italien, aber auch in der Schweiz. In der Alpenrepublik herrschen strenge Vorschriften für Solarmodule, die in Photovoltaik-Dachanlagen installiert werden sollen. Megasol hat sein Solardach „Level“ nun Tests im Prüflabor von P+F Expert unterzogen. “Wir simulieren diese Energien bei uns im Testlabor 1:1 mit künstlich erzeugten Eiskugeln”, erklärte der Leiter des Prüflabors, Kay Blechschmidt. “Die Energien, die bei einem Einschlag eines Hagelkorns wirken, sind enorm.“

Das Solardach „Level“ von Megasol sei mit Eiskugeln mit fünf Zentimeter Durchmesser und einer Geschwindigkeit von 110 Kilometern pro Stunde beschossen worden, erklärte Michael Reist, Kommunikationschef bei dem Schweizer Photovoltaik-Hersteller. „Wir haben das Solardach ‘Level’ speziell dafür entwickelt, heftigen Umwelteinflüssen wie Starkhagel, hohe Schneelasten und Windsogkräften zu widerstehen”, so Reist weiter. Es basiere auf rahmenlosen Glas-Glas-Modulen mit besonders hoher Widerstandskraft. Die Ergebnisse des Prüflabors ergaben, dass die höchste Hagelschutzklasse 5 erreicht werde, so der Hersteller. Megasol erhielt dafür auch die entsprechende Zertifizierung.

Die jüngsten Bilder von starkem Hagel aus dem Tessin hätten zudem gezeigt, dass viele herkömmliche Dächer wenig gegen solche Starkhagelereignisse gefeit seien. Megasol sieht damit einen zusätzlichen Anreiz für die Investition in eine Photovoltaik-Anlage gegeben. “Der ‘Solar-Aufpreis’ macht bei einem Dach nur gut einen Viertel der Kosten aus. Das heißt, nach wenigen Jahren ist dieser ‘Solar-Aufpreis’ bereits amortisiert. Danach bezahlt die Solaranlage das Dach”, so Reist.

Das Solardach „Level“ von Megasol besteht nur aus drei Komponenten: Solarmodule, Haltehaken und kurze Dichtungsschienen. Das System sei daher einfach zu transportieren und zu installieren. Zehn Quadratmeter können Megasol zufolge pro Mannstunde installiert werden. Die Grundpalette enthalte zudem drei Farbvariationen der Module, die aber auch individuell farblich gestaltet werden könnten. Für komplizierte Dachflächen ließen sich zudem Sondergrößen für die Module anfertigen sowie Passstücke aus Aluverbundplatten, um auch diese mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.

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