Überschuss auf EEG-Konto steigt auch im April

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Im April ist der Überschuss auf dem EEG-Konto um weitere knapp 570 Millionen Euro gestiegen. Die Übertragungsnetzbetreiber gaben den Stand für Ende April mit fast 15,2 Milliarden Euro aus. Die Einnahmen lagen dabei deutlich über den Ausgaben, wenngleich sich die im Gegensatz zum März gesunkenen Marktwerte für Wind und Solar auswirkten. Die Erlöse aus dem Verkauf des Stroms aus den Photovoltaik-, Windkraft- und anderen EEG-Anlagen lag bei mehr als 520 Millionen Euro – im Vergleich im März waren es fast 880 Millionen Euro. Die Ausgaben für die EEG-Vergütung erhöhten sich allerdings nur minimal im Monatsvergleich.

Der Marktwert Solar war im April von 20,7 auf 14,566 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Analog dazu ging der durchschnittliche Spotmarktpreis von 25,2 auf knapp 16,6 Cent pro Kilowattstunde zurück. Die Marktwerte für Windkraft an Land und auf See sanken gegenüber dem März ebenfalls und lagen bei 12,7 und 13,4 Cent pro Kilowattstunde.

Zur Jahresmitte wird die EEG-Umlage abgeschafft. Dann erfolgt die Finanzierung der Vergütung für die EEG-Anlagen über den Bundeshaushalt. Der Überschuss auf dem EEG-Konto wird dafür mit einbezogen.

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