Österreichischen Bundesbahnen stecken bis 2030 eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien

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Rund eine Milliarde Euro wollen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in den Ausbau von erneuerbaren Energien stecken. Die Summe soll bis 2030 auf Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik verteilt werden. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.

Zurzeit betreibt der Mobilitäts- und Logistikdienstleister neun Wasserkraftwerke mit einer Produktionskapazität von 750 Gigawattstunden. Mit den geplanten Investitionen soll die Stromproduktionskapazität des Konzerns um 280 Gigawattstunden wachsen.

Dabei sollen in Zukunft auch mehr Photovoltaik- und Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. So setzt ÖBB einen Trend fort. Denn bereits vom Jahr 2020 auf 2021 hat das Unternehmen seinen Bezug aus Photovoltaik-Strom auf etwa 10.000 Megawattstunden im Jahr verdreifacht. Um das zu erreichen, hat die ÖBB 20 neue Photovoltaik-Kraftwerke in Betrieb genommen und betreibt aktuell 45. Für das laufende Jahr sind 30 weitere Anlagen geplant. Für den weiteren Ausbau der Bahnstrom-Photovoltaik will sich die ÖBB auch mit Pilotprojekten auseinandersetzen. So könnten zum Beispiel Bahnsteige mit Solarmodulen überdacht werden. Zudem sprach das Unternehmen von der Erprobung von beheizten Modulen in schneereichen Regionen.

Die österreichische Bahngesellschaft fährt bereits mit 100 Prozent Grünstrom. Im nächsten Schritt will das Unternehmen auch seine Büros, Bahnhöfe, Werkstätten und Logistik klimaneutral betreiben.

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