Bauer Solartechnik: Zuverlässigkeit gewinnt bei Modullieferungen an Bedeutung

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Momentan ist immer wieder von steigenden Modulpreisen sowie verspäteten, oder kurzfristig abgesagten Lieferungen einiger Photovoltaik-Hersteller zu hören. Dies hängt unmittelbar mit der globalen Corona-Pandemie zusammen, die einige Materialen knapp werden lässt und auch Lieferzeiten aufgrund knapper Transportkapazitäten verlängert. Gleichzeitig wirkt sich dies auf die Preise aus. Vor diesem Hintergrund haben unlängst der Modulhersteller Bauer Solartechnik und der Großhändler Redpoint New Energy einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Solarmodulen mit 150 Megawatt Gesamtleistung geschlossen. „Die Laufzeit beträgt zwei Jahre“, sagt Geschäftsführer Andreas Bauer im Gespräch mit pv magazine. Zu den anderen Vertragsdetails, wie etwa den Preis, sei Stillschweigen vereinbart worden.

Beide Unternehmen arbeiten schon seit mehreren Jahren zusammen und bauen die Partnerschaft mit dem neuen Vertrag weiter aus. „Die Zuverlässigkeit der Modullieferungen gewinnt erheblich an Bedeutung, auch wenn viele immer noch zuerst auf den Preis schauen“, beschreibt Bauer die aktuelle Lage auf den Photovoltaik-Märkten. Seit über 18 Jahren gehört Bauer Solartechnik zu den bekannten Marken für Solarmodule mit weltweiten Produktionskapazitäten von mehr als 500 Megawatt. Das Design sowie Qualitätskontrolle erfolgen am Hauptsitz in Selzen in Rheinland-Pfalz. „Die kontinuierliche Prüfung der einzelnen Fertigungsschritte des Produktionsprozesses ermöglicht eine konsequente Qualitätssicherung und höchste Qualität“, so Bauer weiter.

Im Angebot hat Bauer Solartechnik verschiedene Glas-Folien-Module, aber auch bifaziale Glas-Glas-Module mit 120 Zellen und Leistungen zwischen 360 und 380 Watt. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen immerhin rund 200 Megawatt Solarmodule absetzen, hauptsächlich in verschiedenen europäischen Ländern. „Damit haben wir unser eigenes Ziel nicht ganz erreicht. Wir hoffen aber für dieses Jahr, eine Steigerung auf 300 Megawatt zu schaffen“, sagt Bauer weiter.

Die Solarmodule würden dabei in Anlagen „quer Beet“ installiert – also in privaten und gewerblichen Dachanlagen sowie auch in kleineren Freiflächenanlagen. Die Anlagen befänden sich hauptsächlich in Europa. Zudem seien einige kleinere Projekte in Nordafrika realisiert worden. Bald schon will Bauer Solartechnik aber auch den Sprung über den Atlantik wagen. „Gerade sind wir auch dabei unser Geschäft im nordamerikanischen Markt aufzubauen“, so Bauer weiter. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Solarmodule des Photovoltaik-Herstellers in die USA und nach Kanada geliefert werden.

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