Huawei bringt seine Photovoltaik-Speicherlösung nach Europa

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Huawei bietet künftig einen eigenen Photovoltaik-Heimspeicher mit dem Namen „Luna2000“ an. Ab Ende des Jahres werde die Speicherlösung in Deutschland verfügbar sein, heißt es vom Unternehmen. Auch auf den anderen europäischen Märkten werde das Produkt dann verfügbar sein. Derzeit stellt Huawei sein neues Produkt auf einer Roadshow durch ganz Deutschland vor und stößt nach eigenem Bekunden auf großes Interesse. Noch bis Ende Oktober läuft die Roadshow an verschiedenen Orten.

Die Speicherlösung „Luna2000“ ist in drei Ausführungen verfügbar und modular aufgebaut. Die kleinste Variante verfügt über eine Kapazität von 5 Kilowattstunden, bei einer maximalen Entladeleistung von 3,5 Kilowatt. Die beiden anderen Variante enthalten 10 und 15 Kilowattstunden Kapazität. Die maximale Entladeleistung bei diesen Produkten beträgt jeweils 7 Kilowatt. Das Gewicht liegt zwischen 63,8 und 163,8 Kilogramm. Die Speicherlösung von Huawei sei sowohl standardmäßig mit Standfuß zu montieren als auch optional per Wandmontage. Mit seinem Produkt zielt Huawei vornehmlich auf den Photovoltaik-Heimspeichermarkt ab. Der Einsatz sei aber auch für kleine gewerbliche Zwecke möglich. Zum genauen Preis will sich der Anbieter nicht äußern. Nur soviel ist zu hören: „Der Preis wird im Gesamtsystem sehr attraktiv sein.“ Huawei wird die Speicherlösung über seine Partner in Deutschland vertreiben.

„Luna2000“ sei dabei sowohl mit ein- als auch dreiphasigen Wechselrichtern aus dem eigenen Haus kombinierbar. Technologisch setzt Huawei auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen, wobei maximal zwei Batterien im Parallelbetrieb laufen können – also maximal sind 30 Kilowattstunden Speicherkapazität möglich. Das Unternehmen setzt dabei auf ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, das sich über die Zellchemie und die Sensorik bis hin zur Batterieeinheit erstreckt sowie den kompletten Speicher und die Wechselrichter mit einschließe. So verfüge jede Batterieeinheit über ein eigenes Managementsystem. Die Garantie beträgt zehn Jahre, wobei die genauen Bedingungen derzeit noch finalisiert werden.

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