Vattenfall und Telekom-Tochter schließen Corporate PPA für Solarstrom

Teilen

Am Rande der E-World in Essen haben Vattenfall und die Telekom-Tochter Power & Air Solutions einen sogenannten Corporate PPA mit einer Laufzeit von zehn Jahren geschlossen. Der langfristige Stromliefervertrag sieht vor, dass Solarstrom aus einer Photovoltaik-Anlage in Mecklenburg-Vorpommern an den Industriekunden geliefert wird, wie die Unternehmen mitteilten. Der Solarpark befindet sich derzeit noch in Planung. Er soll eine installierte Leistung von 60 Megawatt haben und Mitte 2021 errichtet werden. Zu den vereinbarten Bezugspreisen machte Vattenfall keine Angaben.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Vertragsabschluss den in Deutschland wachsenden Markt für langfristige Stromlieferverträge für Industriekunden weiter vorantreiben“, sagt Christine Lauber, Director Sales & Origination bei Vattenfall. Im europäischen Vergleich sind andere Länder in Sachen Corporate PPAs bereits viel weiter. Speziell in Nordeuropa gibt es eine Vielzahl solcher Stromlieferverträge. Vattenfall will nach eigenen Aussagen zu einem der führenden Anbieter für solche Vereinbarungen werden. Erst Anfang des Monats schloss Vattenfall in Großbritannien mit einem Getränkehersteller einen langfristigen Stromliefervertrag ab.

Ende Januar hatten Statkraft und Enovos verkündet, künftig die deutschen Daimler-Standorte bedarfsgerecht mit 100 Prozent Ökostrom versorgen zu wollen. Der Strom soll dabei aus förderfreien Photovoltaik-Anlagen und Post-EEG-Windparks sowie flexiblen Wasserkraftwerken stammen.