Solarcontact-Index verzeichnet stark steigendes Interesse an Photovoltaik und Speichern seit Jahresbeginn

Teilen

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hatte bereits während der Messetage in München veröffentlicht, dass das Geschäftsklima auf ein Allzeithoch geklettert ist. Umsätze und Beschäftigungszahlen in der Photovoltaik-Industrie steigen wieder. „Für dieses Jahr rechnen wir mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten“, erklärte BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Dieser Erholung spiegelt sich auf im Solarcontact-Index wider. Die DAA Deutsche Auftagsagentur (DAA) aus Hamburg erfasst darin Anfragezahlen für Photovoltaik und Heimspeicher, vor allem von privaten Interessenten. Seit Jahresbeginn seien die Zahlen überdurchschnittlich angestiegen, bilanziert Robert Doelling von der DAA die Zahlen für pv magazine. Normalerweise nehme das Interesse an Photovoltaik-Anlagen in den ersten Monaten des Jahres ab, sagt er auf Basis der seit vielen Jahren erhobenen Daten. In diesem Jahr sei das Gegenteil eingetreten. Seit Januar bewegt sich der Index konstant über 120 Punkten – ein Wert der in den Monaten davor nicht ansatzweise erreicht wurde. „Mit 123 Indexpunkten im April und sogar 130 Punkten im März läuft das Jahr 2019 für die deutschen Solarteure sehr gut an“, so Doelling weiter.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den Heimspeichern zu verzeichnen. Dabei liegen die Werte teilweise noch über den Anfragen für Photovoltaik-Anlagen und erreichten im Februar einen Indexwert von 143. „Mit jeweils 124 Indexpunkten im März und April liegt auch das Interesse an einem konkreten Angebotsvergleich für die Installation eines Heimspeichers deutlich über dem Zwölf-Monats-Durchschnitt“, so Doelling weiter. Ähnlich hohe Werte hat es der DAA zufolge zuletzt Anfang 2017 festgestellt.