Europäische Perowskit-Initiative EPKI gestartet

Teilen

Perowskit-basierte Solarzellen haben in den vergangenen zehn Jahren enorme Fortschritte gemacht. Im Labor erreichen sie dem Forschungsinstitut Solliance zufolge bereits Wirkungsgrade von 24,2 Prozent in Single-Junction-Architekturen und bis zu 28 Prozent im Tandem mit kristallinem Silizium. Damit sei die Perowskit-Technologie die sich am schnellsten entwickelnde Solartechnologie und könne dazu beitragen, die Kosten und den Ressourcenbedarf der Solarstromerzeugung weiter zu senken. Damit könne sie nicht nur zur Bewältigung des Klimawandels beitragen, sondern auch neue Arbeitsplätze in Europas Photovoltaik-Industrie schaffen. Vor diesem Hintergrund haben europäische Universitäten, Forschungsinstitute und Unternehmen die Periwskit-Initiative EPKI ins Leben gerufen.

Wie Solliance weiter mitteilt, verfolgt EPKI mehrere Ziele. Die Initiative will mit einem gemeinsamen europäischen Whitepaper zur Bekanntheit der Perowskit-Technologie beitragen, außerdem will sie entsprechende Photovoltaik-Industrieinitiativen initiieren und unterstützen und gemeinsame Forschungsprogrammen zwischen Universitäten, Instituten und Unternehmen fördern. Zu den deutschen Teilnehmern der Initiative gehören unter anderem das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für erneuerbare Energien, das Fraunhofer ISE, die Universität Potsdam und Oxford-PV.