Baywa plant Verkauf von 450 Megawatt Solar- und Windparks bis Jahresende

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Die Baywa AG hat in den ersten drei Quartalen ihren Umsatz auf 12,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) fiel dagegen erwartungsgemäß deutlich auf 28,3 Millionen Euro – im Vorjahreszeitraum lag es bei 90,3 Millionen Euro -, wie der Münchner Konzern am Donnerstag veröffentlichte. Baywa ist allerdings optimistisch, dass es im vierten Quartal noch einen erheblichen Gewinnsprung geben wird.

Hintergrund sind die Pläne, dass Solar- und Windparks mit insgesamt 450 Megawatt in den letzten drei Monaten des Jahres verkauft werden sollen. „Deshalb gehen wir davon aus, dass wir bei den Regenerativen Energien das Vorjahresergebnis übertreffen werden“, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz mit Blick auf die Energiesparte. Nach drei Quartalen liegen die Ergebnisse in diesem Bereich noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Beim Umsatz legten klassische und erneuerbare Energien zusammen um gut drei Prozent auf 2,58 Milliarden zu. Der EBIT fiel aber um zehn Prozent und weist einen Verlust von 10,1 Millionen Euro auf. Das in der Tochter Baywa re angesiedelte Erneuerbaren-Geschäft trug 827 Millionen Euro – zwei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – zum Umsatz bei. Das EBIT war mit -20,9 Millionen Euro deutlich negativ. Während im Vorjahreszeitraum durch die Veräußerung von Photovoltaik- und Windkraftprojekten mit rund 250 Megawatt Gesamtleistung ein Gewinn von knapp 50 Millionen Euro erzielt wurde, sind in diesem Jahr erst Projekte mit 47 Megawatt verkauft worden, wie es weiter hieß.

Alles in allem hält Baywa an seinem positiven Ausblick für das Gesamtjahr fest. So werde ein EBIT auf Vorjahresniveau angestrebt. Die darin enthaltenen Sondereffekte von rund 20 Millionen Euro durch den Verkauf der Konzernzentrale könnten in diesem Jahr durch das operative Geschäft mindestens ausgeglichen werden, heißt es.

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