Sunpower schließt Übernahme von Solarworld Americas ab

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Geht es nach Sunpower, beginnt nun „ein neues Kapitel in der amerikanischen Solarproduktion“. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des US-amerikanischen Ühotovoltaik-Unternehmens zur Übernahme von Solarworld Americas hervor. Demnach ist der „Erwerb bestimmter Vermögenswerte“ der US-Tochter der früheren Solarworld AG nun offiziell abgeschlossen. Zu diesen Vermögenswerten gehöre auch die Fabrik in Hillsboro im US-Bundestaat Oregon mit ihren überwiegend aus der Fertigung stammenden 200 Mitarbeitern. Sunpower habe bereits damit begonnen, frisches Kapital in die Fabrik zu investieren und dort eine moderne P-Serien-Fertigung zu implementieren. Damit kehrt das Unternehmens, das vor Jahren seine gesamte Produktion nach Südostasien und Mexiko verlagert hatte, in die US-Fertigung zurück.

„Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt, um die Solarproduktion in Amerika neu zu gestalten“, sagte Sunpower-Chef Tom Werner zu der Transaktion. Das Photovoltaik-Unternehmen könne mit der jetzt erworbenen Fertigung Photovoltaik-Module für die starke Nachfrage in den USA herstellen. Die Lieferung der P-Serien-Technologie werde voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres beginnen.

Im Frühjahr 2018 hatte Sunpower Pläne zur Übernahme von Solarworld Americas bekannt gegeben. Die Übernahme musste jedoch noch von US-amerikanischen und deutschen Behörden genehmigt werden. Ein Kaufpreis für die Vermögenswerte der Solarworld Americas wurde nicht genannt.

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