Encavis profitiert von gutem zweiten Quartal

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Die Encavis AG hat im ersten Halbjahr den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 122,8 Millionen Euro steigern können. Das operative Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) lag mit rund 57,8 Millionen Euro rund drei Prozent über dem Vergleichszeitraum, wie der Hamburger Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen am Dienstag auf Basis vorläufiger Zahlen veröffentlichte. Das um meteorologisch bedingte Effekte adjustierte operative EBIT habe sich sogar um acht Prozent von 52,9 Millionen Euro auf 57,1 Millionen Euro erhöht.

Im zweiten Quartal habe Encavis die meteorologisch bedingten Umsatzeinbußen vom Jahresanfang wieder ausgleichen können, hieß es weiter. „Die außerordentlich günstigen meteorologischen Bedingungen in Deutschland im 2. Quartal 2018 dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bedingungen nicht in allen europäischen Ländern so günstig waren – vor allem in Italien und Süd-Frankreich waren die Sonnenstunden im April und Mai 2018 unterdurchschnittlich“, sagte Finanzvorstand Christoph Husmann. Das Ergebnis des ersten Halbjahres entspreche den Planungen. „Ohne diese Effekte wäre das rein organische Wachstum in allen Kennziffern gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres noch wesentlich besser ausgefallen“, so Husmann weiter.

Der Vorstand bestätigte die Ergebniserwartungen für das laufende Jahr. Diese beziehen sich weiterhin allein auf dem bereits Mitte März 2018 gesicherten Portfolio an Solar- und Windparks sowie der Annahme durchschnittlicher meteorologischer Rahmenbedingungen ohne „Jahrhundertsommer“-Effekt. So geht Encavis weiter von einer Umsatzsteigerung auf mehr als 240 Millionen Euro in diesem Jahr aus, wobei das EBIT auf mehr als 105 Millionen Euro erhöht werden soll. Die endgültigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr will das Hamburger Unternehmen am Donnerstag veröffentlichen.