Singulus Hoffnung heißt CIGS

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China National Building Materials (CNBM) hat eine weitere Anzahlung an die Singulus Technologies AG geleistet. Diese beziehe sich auf einen kurz vor Weihnachten geschlossenen Vertrag über die Lieferung von fünf Selenisierungsanlagen für die Produktion von CIGS-Dünnschichtmodulen. Sie sind für die Fabrik in Bengbu in der chinesischen Provinz Anhui bestimmt, wie der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Kahl am Main am Freitag veröffentlichte. Mit den neuen Produktionsanlagen solle die Kapazität des Werks auf 300 Megawatt verdoppelt werden. Insgesamt plant CNBM an diesem Standort ein Werk zur Herstellung von CIGS-Dünnschichtmodulen mit 1500 Megawatt Jahreskapazität.

Erst vor wenigen Tagen hatte Singulus einen neuen Auftrag aus China für sein CIGS-Equipment erhalten. Eine nicht namentlich genannte Tochter eines börsennotierten Energieunternehmens und Modulherstellers aus China hat für zehn Millionen Euro Produktionsanlagen vom Typ Tenuis II bestellt. „Unser Unternehmen hat alleine in den ersten Monaten 2018 Anzahlungen für CIGS-Produktionsanlagen mit einem Auftragsvolumen von über 40 Millionen Euro erhalten“, erklärte Singulus-Vorstandschef Stefan Rinck. Der gesamte Auftragsbestand liege derzeit bei mehr als 130 Millionen Euro.

CNBM hatte Singulus Mitte 2016 einen Großauftrag für CIGS-Produktionsequipment mit einem Volumen von 110 Millionen Euro für den Bau von zwei Werken in China erteilt. Diesen arbeitet der Anlagenbauer derzeit noch ab. Zu Jahresbeginn stieg der chinesische Staatskonzern als Minderheitsaktionär bei Singulus ein.