RWE-Tochter Innogy hat 1500 Ladepunkte an Daimler-Werksstandorten installiert

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Innogy hat an 22 Werksstandorten von Daimler mittlerweile 1500 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge installiert. Die RWE-Tochter sei als Technologiepartnerin des Autobauers für die Lieferung, Installation und den Betrieb der Ladesäulen zuständig, hieß es am Donnerstag. Bis zum Jahresende solle die Anzahl der Ladepunkte für Dienstwagen, Mitarbeiterautos und Entwicklungsfahrzeuge noch erheblich ausgebaut werden. Eine genaue Zahl nannten Innogy und Daimler zunächst nicht, nur dass sich darunter auch Schnellladestationen mit bis zu 350 Kilowatt Leistung befinden werden.

Darüber hinaus sollen auch Daimler-Händler ab sofort die Möglichkeit erhalten, ihre Standorte mit Ladesäulen von Innogy auszustatten. Dort könnten dann Vorführ- und Kundenfahrzeuge aufgeladen werden, hieß es weiter. Alle Ladepunkte seien über das IT-Backend von Innogy vernetzt. So könnten Ladevorgänge automatisch gesteuert werden, wobei die Kapazität des lokalen Stromnetzes das ausschlaggebende Kriterium sei, ob geladen werden könne oder nicht. So sei rund um die Uhr eine optimale Auslastung des Stromanschlusses gewährleistet. Über ein standortübergreifendes Berechtigungsmanagement wird darüber hinaus festgelegt, welche Fahrzeuge an welchen Ladepunkten zugelassen sind, wie es weiter hieß.

Innogy und Daimler arbeiten bereits seit fünf Jahren für den Aufbau von Ladestationen zusammen. „Bei Daimler sind wir vor fünf Jahren mit einem Piloten gestartet und haben schrittweise aufgebaut. Hier zeigt sich das große Potenzial, das die Elektromobilität Unternehmen bietet“, sagt Elke Temme, Geschäftsbereichsleiterin Elektromobilität bei Innogy.