BEE holt ehemaligen Eon-Mitarbeiter als neuen Geschäftsführer

Die Suche hat ein Ende: Nach mehr als einem halben Jahr hat der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)  einen neuen Geschäftsführer berufen. Peter Röttgen werde ab dem 1. August zum Verband wechseln, hieß es am Dienstag. Damit sei der BEE rechtzeitig vor dem Start der neuen Legislaturperiode gerüstet, um die Energiewende in Deutschland „lösungsorientiert“ voranzutreiben. „Die erneuerbaren Energien sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet“, erklärte BEE-Präsident Fritz Brickwedde. Er sehe Röttgen wegen seiner langjährigen Erfahrung aus dem öffentlichen Dienst und der Energiewirtschaft als personelle Verstärkung an, um die Herausforderungen der kommenden Energiewende-Jahre zu meistern.

Röttgen war bis zur Aufspaltung von Eon der Leiter des Innovationszentrums für Energiespeicherung. Davor sei er stellvertretender Amtsleiter im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover tätig gewesen, hieß es weiter. Röttgen ersetzt nun Hermann Falk, der sich Ende vergangenen Jahres aus der Geschäftsführung zurückgezogen hatte. Harald Uphoff übernahm zunächst kommissarisch die Leitung des Verbands und bleibt weiterhin stellvertretender Geschäftsführer. Neben der Energiewende liegt eine weitere Aufgabe in der strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Dachverbands.