IRENA und Chinas Netzbetreiber kooperieren für Beschleunigung der Energiewende

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Die Internationale Erneuerbaren Energien Agentur (IRENA) und Chinas staatlicher Netzbetreiber SGCC haben am Donnerstag in Peking eine Kooperation geschlossen, um die Energiewende unter globalen und regionalen Aspekten zu beschleunigen. Die Vereinbarung sehe vor, dass Möglichkeiten zur Integration eines hohen Anteils an Photovoltaik und Windkraft ins Netz sowie der Anschluss der Anlagen und Smart Grids erprobt werden sollen. Daher sei auch eine technische Kooperation im Zuge von IRENAs Clean Energy Corridor Initiative vereinbart worden. Dabei gehe es um die Integration von erneuerbaren Energien in das System in Entwicklungsländern.

„Als weltweit größter Markt für erneuerbare Energien steht China an der Spitze der Regenerativen und das staatliche Netz ist das Rückgrat für die Versorgung von mehr als einer Milliarde Menschen“, erklärte IRENA-Generaldirektor Adnan Amin. Nun gehe es darum, den immer weiter steigenden Anteil erneuerbarer Energien im Netz zu integrieren und die Infrastruktur auf die Bedürfnisse der Energiewende auszulegen. Die Erfahrungen in China würden das Verständnis verbessern, wie ein wachsender Anteil Erneuerbarer angeschlossen werden könne, so Shu Yinbiao, Vorsitzender von SGCC.

Nach Angaben von IRENA liegt die installierte Leistung an Erneuerbaren-Energien-Anlagen in China bei 545 Gigawatt. Dies seien 27 Prozent aller weltweit verbauten Anlagen. Die in China installierte Photovoltaik-Leistung lag zum Ende des vergangenen Jahres bei knapp 80 Gigawatt und wird in diesem Jahr wohl die 100-Gigawatt-Marke durchbrechen. In der Vergangenheit berichtete die Nationale Energiebehörde (NEA) immer wieder, dass bereits installierte Photovoltaik-Anlagen in verschiedenen Regionen wegen Engpässen nicht ans Netz angeschlossen werden konnten oder nur mit großer Verzögerung.

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