Solarwatt steigert Umsatz auf 65 Millionen Euro

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Solarwatt hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 30 Prozent auf rund 65 Millionen Euro gesteigert. Zugleich sei die Zahl der Beschäftigten um 20 Prozent auf insgesamt 300 Mitarbeiter gewachsen, teilte der Photovoltaik-Systemanbieter am Mittwoch mit. Das Wachstum sei vor allem der Steigerung des Systemumsatzes zu verdanken, der sich gegenüber 2015 verdoppelt habe. Dieses organische Wachstum wolle Solarwatt auch in diesem Jahr fortsetzen. „Wir freuen uns, dass wir entgegen dem branchenweiten Trend schon seit mehreren Jahren ein stabiles Wachstum verzeichnen können. 2017 wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen und unseren Umsatz auf rund 100 Millionen Euro erhöhen“, kündigte Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus an. Die Mitarbeiterzahl solle sich im Jahresverlauf auf etwa 340 erhöhen – dabei stünden vor allem die Bereiche Forschung und Entwicklung und Vertrieb im Fokus.

Dabei will Solarwatt sein Photovoltaik-Speichergeschäft in diesem Jahr weiter ausbauen. Nach der Markteinführung 2015 habe es mit dem „My Reserve“-Speicher einen Marktanteil von rund zehn Prozent in Deutschland erreicht. Im vergangenen Jahr seien etwa 2000 Photovoltaik-Heimspeicher abgesetzt werden; in diesem Jahr sollen es rund 5000 Geräte sein, sagte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. „Seit der Einführung unseres My Reserve-Speichers vor zwei Jahren haben wir kontinuierlich an seiner Weiterentwicklung gearbeitet. Auf der Fachmesse ees im Rahmen der Intersolar 2017 werden wir eine wegweisende Produktinnovation ausstellen“, so Neuhaus weiter. Zugleich solle der internationale Vertrieb ausgebaut werden. Nach Deutschland, Frankreich und den Niederlanden wolle Solarwatt den Photovoltaik-Heimspeicher nun auch in Spanien, Italien, Großbritannien und Australien auf den Markt bringen. Weitere Länder würden derzeit geprüft.

Neben den Photovoltaik-Heimspeichern setzt Solarwatt auch große Hoffnungen in seine Glas-Glas-Solarmodule. Die Fertigung in Dresden werde derzeit modernisiert. Mit neuen Maschinen wolle der Photovoltaik-Hersteller seinen Durchsatz deutlich beschleunigen. „Wir sind der einzige Systemanbieter, der sämtliche Produkte selbst entwickelt und in Deutschland produziert – das werden wir auch in Zukunft so beibehalten“, erklärte Neuhaus. (Sandra Enkhardt)

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