Niedrigster Gebotswert in 1. PV-Ausschreibung nach EEG 2017 bei 6,0 Cent pro Kilowattstunde

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38 Gebote mit einem Volumen von 200 Megawatt sind in der ersten Photovoltaik-Ausschreibung nach Vorgaben des EEG 2017 von der Bundesnetzagentur bezuschlagt worden. Der durchschnittliche Zuschlagswert sei dabei weiter gesunken. Er habe bei 6,58 Cent pro Kilowattstunde gelegen – nach 6,90 Cent pro Kilowattstunde im Mittel in der letzten Pilotausschreibung vom Dezember 2016, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch mit. Der niedrigste Gebotswert, der erfolgreich gewesen sei, habe bei 6,0 Cent pro Kilowattstunde gelegen; der höchste bei 6,75 Cent pro Kilowattstunde.

Die Zuschläge seien diesmal ausschließlich an juristische Personen gegangen. Es seien dabei neun Zuschläge an Photovoltaik-Projekte erteilt worden, die auf baulichen Anlagen errichtet werden sollen. Diese Anlagen mussten sich ebenso wie geplante Dachanlagen ab 750 Kilowatt erstmals an den Ausschreibungen beteiligen. Die Ausschreibung war mit 97 Geboten mit einem Gesamtvolumen von 488 Megawatt erneut deutlich überzeichnet, wie es weiter hieß. Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann sagte dazu: „Der Wettbewerb ist weiterhin erfreulich hoch.“ Neun Gebote seien ausgeschlossen worden, weil sie die Voraussetzungen für eine Teilnahme nicht erfüllt hätten.

Bis zum 27. Februar haben die erfolgreichen Bieter nun Zeit, die Zweitsicherheit zu hinterlegen. Ein Hintergrund mit detaillierten Ergebnissen zur ersten Ausschreibungsrunde in diesem Jahr für Photovoltaik-Anlagen wollte die Bundesnetzagentur in Kürze auf ihrer Website veröffentlichen. (Sandra Enkhardt)

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