Solarpark Herzogenrath auf 14 Megawatt erweitert

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Mit einem Druck auf den symbolischen roten Knopf ist am Donnerstag feierlich die Erweiterung des Solarparks Herzogenrath eröffnet worden. Die nun insgesamt knapp 57.000 Photovoltaik-Module haben eine Spitzenleistung von mehr als 14 Megawatt, wie die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH mitteilte. Die 14 Megawatt sind möglich, da es sich um zwei durch einen Zaun voneinander getrennte Anlagen handelt.

Nach Baubeginn im September 2016 seien innerhalb weniger Monate eine Fläche von 33.000 Quadratmeter für die Verlegung und Installation der 15.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von vier Megawatt geebnet worden. Die Arbeiten im Akkord waren notwendig, um die Einspeisevergütung nach dem im Jahr 2016 gültigen EEG zu erhalten, wie EWV-Pressespecherin Yvonne Rollesbroich dem pv magazine sagte.

Die Kosten für das 3,8-Millionen-Euro-Projekt würden jeweils zu 45 Prozent von der EWV und der n.s.w. energy GmbH, einer Tochterfirma der Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH übernommen. Die Stadt Herzogenrath sei mit zehn Prozent beteiligt, so Rollesbroich.

Die beteiligten Unternehmen zeigten sich zufrieden nach Abschluss des Arbeiten und unterstrichen die gute Zusammenarbeit. EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder erklärte: „Schon beim Bau des ersten Solarpark-Teils lief alles reibungslos und Hand in Hand. Deshalb haben wir beschlossen, auch den Anbau gemeinsam anzugehen, denn schon damals konnten wir viele Erfahrungen sammeln, die uns natürlich jetzt beim Anbau geholfen haben.“

Nach Aussage des EWV-Projektleiters Matthias Betsch wurde schon 2012 bei dem Bau des Zehn-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks in den Nivelsteiner Sandwerken eine Erweiterung in Betracht gezogen. Yvonne Rollesbroich teilte dem pv magazine in diesem Zusammenhang mit, dass auch nach Abschluss der zweiten Bauphase eine nochmalige Erweiterung des Solarparks Herzogenrath möglich wäre. Knackpunkt sei jedoch die Finanzierung, die aufgrund der Novellierung des EEG zum Jahr 2017 nicht mehr gegeben sei. Sollte sich dies in Zukunft ändern, wäre auch ein weiterer Ausbau eine interessante Option, so Rollesbroich weiter.

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