EIB und DKB stellen 250 Millionen Euro für Erneuerbaren-Investitionen bereit

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) eine Vereinbarung über ein Rahmendarlehen abgeschlossen. Das Volumen belaufe sich auf 250 Millionen Euro, teilten die Bankhäuser am Mittwoch mit. Die von der DKB initiierte Gesamtinvestitionssumme betrage 500 Millionen Euro, wobei 50 Prozent für Erneuerbare-Energien-Vorhaben vorgesehen seien. Eine erste Tranche von 50 Millionen Euro sei nun abgerufen worden. Die zinsgünstigen Mittel wolle die DKB über Einzelkredite an Kunden wie Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, den öffentlichen Personennahverkehr oder für Vorhaben von öffentlich-privaten Partnerschaften in Deutschland weiterreichen.

„Die EU-Bank hat sich im Zuge ihrer Klimastrategie verpflichtet, mindestens ein Viertel ihrer Ausleihungen zur Stärkung des Klimaschutzes einzusetzen. Wir können den Energieverbrauch in Deutschland sowie in Europa nur spürbar verringern, wenn wir es schaffen, die erneuerbaren Energien noch stärker zu verankern und die Energieeffizienz im Gebäudesektor noch deutlich zu erhöhen“, erklärte der für Deutschland zuständige Vize-Präsident der EIB, Ambroise Fayolle. Auf Seite der DKB begrüßte Vorstandsmitglied Rolf Mähliß die neue Vereinbarung und damit die Fortsetzung der seit Jahren bestehenden erfolgreichen Zusammenarbeit, gerade bei Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Seit Mitte der 90-iger Jahre sei die DKB Finanzierungspartner für Investitionen in erneuerbare Energien in Deutschland und habe dabei Projekte mit einem Volumen von insgesamt mehr als elf Milliarden Euro begleitet, so Mähliß. (Sandra Enkhardt)