Solar-Fabrik produziert zunächst in Freiburg weiter

Christan Laibacher hat im Sommer einen Teil der Produktion des deutschen Modulherstellers Solar-Fabrik AG aus Freiburg erworben. Zunächst hieß es, er wolle die Produktion aus dem Breisgau in den Raum Aschaffenburg verlagern und dort unter der Marke „Solar-Fabrik“ weiter Solarmodule herstellen. Im Gespräch mit pv magazine erklärte Laibacher, CEO der Solar Fabrik CL GmbH, die Produktion bleibe nun doch vorerst in Freiburg. Derzeit sei man dabei die Fertigungsanlagen, etwa die Stringer, zu modernisieren. Momentan produziere der Hersteller noch in kleineren Stückzahlen und erhöhe kontinuierlich seine Kapazitäten. Ziel sei es aber, im kommenden Jahr eine Kapazität von 125 Megawatt zu erreichen, so Laibacher weiter.

Im Sommer lief die Produktion der Solarmodule in Freiburg wieder an. Kurz darauf begannen die Modulpreise in der Folge globaler Überkapazitäten weltweit zu fallen. Zunächst seien auch erhebliche Preissenkungen bei kristallinen Solarzellen zu verzeichnen gewesen, doch seit November gebe es eine Gegenbewegung, sagt Laibacher. Die Preise der führenden taiwanesischen Anbieter seien seither um gut fünf Prozent gestiegen, so Laibacher weiter.

„Es ist mir bewusst, dass wir uns in einem sehr herausfordernden Marktumfeld bewegen. Aber für unser Qualitätsprodukt sehe ich gute Chancen sowohl im deutschen Markt, als auch in den Märkten, wo sich Qualität ‚Made in Germany‘ gut vermarkten lässt“, so Laibacher weiter. Die ersten Partner seien an Bord. Die Solar-Fabrik werde zudem vom Handel ab sofort im Vertrieb unterstützt. (Sandra Enkhardt)